Es wird laut

Pflege bis in die Wurzeln: Stadtwald bekommt ‘ne Kur!

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Der Heidelberger Stadtwald erhält eine Kur: Die großen Gebläse verteilen den Kalk zwischen den Bäumen.

Heidelberg - Wer diesen Sommer in den Heidelberger Wäldern spazieren geht, sollte nicht erschrecken, wenn große laute Maschinen den Weg kreuzen. Was es damit auf sich hat:

Auch die Wälder in Heidelberg brauchen mal eine Kur - und zwar eine Kalk-Kur. Sie soll den strapazierten Waldboden wieder nachhaltig aufpäppeln und den naturnahen Zustand zurückbringen. „Die Maßnahme dient nicht der Steigerung der Holzernte, sondern in erster Linie der Gesundheit der Waldböden“, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. 

Schuld ist der saure Regen

Seit der Industrialisierung schadet der saure Regen den Waldböden. Er wäscht Nährstoffe heraus und hinterlässt den Lebewesen einen tristen Anblick. 

Überzuckert

Bis August werden Lastwagen mit großem Gebläse in den Wäldern rund um den Gaisberg und dem Königstuhl unterwegs sein und der Natur die Kalk-Kur verabreichen. „Durch die Kalkung können einzelne Waldbereiche in den kommenden Tagen noch grau überzuckert aussehen. Nach den ersten Regenschauern werden in den Waldbeständen keine Anzeichen der Bodenschutzkalkung mehr zu sehen sein“, so die Stadt.

Berücksichtige Sperrungen

Zwar ist Kalk unschädlich, dennoch weißt die Stadt darauf hin, gesperrte Waldwege zu meiden. 

Übrigens: Die Erholungseinrichtungen beim Königstuhl sollen bei der Kur ausgelassen werden.

Stadt Heidelberg/jol

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