Schnelles Internet

Breitbandausbau: Stadt stellt Förderantrag

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Heidelberg bewirbt sich um weitere Förderung für Breitbandausbau (Symbolfoto).

Heidelberg - Die Stadt will Versorgungslücken mit schnellem Internet schließen. Dazu beschloss der Gemeinderat am Donnerstag einen Förderantrag an das Bundesministerium für Verkehr. 

Auch wenn der Breitbandzugang in Heidelberg in den vergangenen Jahren bereits erweitert wurde, will die Stadt den Ausbau weiter voran treiben.

Dazu will Heidelberg sich um Unterstützung durch Fördermittel von Bund und Land bemühen. Am Donnerstag beschloss der Gemeinderat einstimmig die Einreichung eines Förderantrages beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zum Breitbandausbau in Heidelberg.

Grundlage für die Einreichung des Bundesförderantrages sind die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie des TÜV Rheinland. Der Studie zufolge verfügen bereits 88 Prozent aller Heidelberger Haushalte über eine Übertragungsrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Im Landesvergleich haben nur 71 Prozent der Haushalte einen schnellen Internetzugang. 

Schnellere Datenübertragung für unterversorgte Gebiete

Doch gibt es im Stadtgebiet weiterhin unterversorgte Bereiche, in denen in den kommenden drei Jahren kein Ausbau durch Telekommunikationsunternehmen zu erwarten ist.

Dazu zählen:
  • Schlierbach, Ziegelhausen und Neuenheim (Ludolf-Krehl-Straße)
  • äußere Wohnbereiche (Königstuhl, Kohlhof, Kurpfalzhöfe, Neurott und Grenzhof)
  • die Gewerbegebiete Fabrikstraße
  • Handschuhsheim-Nord
  • Hardtstraße
  • Im Bosseldorn
  • Pfaffengrund
  • Rohrbach-Süd
  • Weststadt
  • Wieblingen-Süd und Wieblingen-West
    sowie
  • die noch zu entwickelnde Konversionsfläche Patrick-Henry-Village.  

Ziel des Bundesförderprogramms ist es, Breitbandnetze zu schaffen, die eine flächendeckende Versorgung mit Bandbreiten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde sicherstellen. Insgesamt will das BMVI hierfür insgesamt vier Milliarden Euro in schnelle Datenübertragung investieren. 

Die Stadt Heidelberg hatte in einem ersten Durchgang bereits Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro zur Beauftragung und Durchführung der Machbarkeitsstudie erhalten (WIR BERICHTETEN).

Stadt Heidelberg/rmx

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