Was tun gegen Becherflut?

Kampf dem Einwegbecher: Viele Cafés machen mit

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Stadt Heidelberg diskutiert gemeinsam mit Gastronomen über die Mehrwegbecher für Kaffeetrinker.

Heidelbgerg - Die Coffee-to-go Becher sollen weg! Doch noch immer sind die Mehrwegbecher zu umständlich für die Kunden. Das soll sich bald ändern:

Die Einwegbecherflut ist riesig. Jeden Tag werden mehrere Millionen Becher genutzt und weggeschmissen. Die Stadt versucht seit längerer Zeit Heidelberger zum Thema Mehrwegbecher zu sensibilisieren. Erste Gastronomen zeigen jetzt Interesse:

Bei einer Infoveranstaltung am Mittwoch (10. Oktober) werden Gastronomen von fünf Anbietern Lösungsansätze präsentiert, die einen Mehrwegbecher auch für die ‚to-Go-Generation‘ attraktiv machen könnten.

Offensichtlich mit Erfolg: Die Gastronomen planen zusammen mit der Stadt ein weiteres Treffen in den kommenden Wochen, um das Thema weiter zu vertiefen. Dabei soll auch ein System herausgearbeitet werden, das von möglichs vielen Cafés genutzt werden kann.

Die Stadt hat auch überlegt in wie weit es möglich wäre, ein Pfandsystem für wiederverwendbare Kaffeebecher zu unterstützen. Auch ein Rabatt für Kunden mit eigenen Bechern war im Gespräch. Diese Ideen wurden anscheinend verworfen:

„Ein eigenes Pfandsystem für Mehrwegbecher wollen wir als Stadt nicht einführen, sondern wir setzen auf private Initiativen. Unser Ziel ist es, den Handel mit den Anbietern der unterschiedlichen Mehrwegsysteme zusammenzubringen“, erklärt Bürgermeister Wolfgang Escher.

Bereits jetzt unterstützt die Stadt den Mehrwegbecher mit einer Informationskampagne. Cafés, Bäckereien und Tankstellen, die einen mitgebrachten Becher befüllen, werden in einem Online-Stadtplan aufgeführt. 

In Mannheim haben Studenten den ‚macup‘ entwickelt: Ein Mehrwegbecher, der die „liebsten Mannheimer Perlen zeigt“.

>>> Mannheimer GRÜNE fordern Pfandsystem für ToGo-Becher!

jab/pm

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