„Der Spaßfaktor ist nicht da“

NBA-Traum bald vorbei? Zipser rechnet mit Aus bei Chicago Bulls

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Heidelberg/Chicago - Für Basketball-Profi Paul Zipser lief die zweite NBA-Saison alles andere als nach Plan. Wieso der Schriesheimer nun davon ausgeht, dass er und die Chicago Bulls künftig getrennte Wege gehen:

Die noch junge NBA-Karriere von Paul Zipser ist schon jetzt geprägt von Hochs und Tiefs. Während er in seinem ersten Jahr in Nordamerika solide aufspielte und vor allem aus der Distanz zur echten Gefahr für die Gegner wurde, hatte der 24-Jährige in seinem zweiten Jahr häufig mit Verletzungen und der ständig wechselnden Rotation unter Headcoach Fred Hoiberg zu kämpfen.

Wie der gebürtige Schriesheimer nun im Interview mit der RNZ verriet, rechnet er jetzt sogar damit, dass das Kapitel bei den Chicago Bulls schon bald beendet sein könnte.

Ich wäre nicht überrascht, wenn sie mich nicht mehr wollen“, so Zipser.

>>> Zipser über Zukunft bei den Bulls: „Liegt nicht in meiner Hand“

Die Bulls haben eine ‚Team Option‘ und können den Vertrag im Sommer beenden. Sollte der Club dennoch die Option ziehen, dann wohl einzig zu dem Zweck, Zipser im Rahmen eines Transfers zu einem anderen Club abzugeben.

Zipser befindet sich aktuell in der Heimat, nachdem er sich kurz nach Saison-Ende nach einem Ermüdungsbruch für eine Operation entschieden hatte.

Surgery went well. Time to work⏳

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Hat Zipser dennoch eine Zukunft in der NBA?

Falls es ein gutes Angebot für mich gibt, das auch Sinn macht - dann werde ich dort bleiben.“ Ansonsten habe er „kein Problem damit, wieder in Europa zu spielen.

2016 war Zipser vom Bundesligisten FC Bayern München nach Chicago gewechselt, erlebte nach einem starken ersten Jahr jedoch eine enttäuschende zweite Saison mit weniger Spielzeit als noch in seiner Rookie-saison. 

Ich bin mir für meine Karriere ganz sicher, dass ich so ein Jahr wie das vergangene nicht noch einmal erleben möchte. Da sehe ich einfach keinen Sinn“, sagte Zipser.

>>> Unsere Themenseite zu Paul Zipser

dpa/rob

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