Aktuelle Zahlen und Fakten

Heidelberg: Corona-Ausbruch in Firma – fast 30 Infizierte

Heidelberg – Nach neuesten Zahlen steigen die Corona-Neuinfektionen in Heidelberg sprunghaft an. Auch beim Unternehmen Gaster Wallpappe gibt es viele Fälle.

  • Coronavirus in Heidelberg: Alle Entwicklungen im News-Ticker.
  • Die aktuelle Corona-Verordnung von Baden-Württemberg sieht weitere Lockerungen vor.
  • Kitas und Grundschulen in Heidelberg ab 29. Juni wieder für alle Kinder geöffnet.
  • Im August steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen sprunghaft an.

Update vom 24. August: In einer Firma in Heidelberg ist es zu einem größeren Ausbruch des Coronavirus gekommen. Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis auf HEIDELBERG24-Anfrage bestätigt, betrifft es das Unternehmen Gaster Wellpappe in Pfaffengrund. Derzeit sind 29 Personen positiv auf das Virus getestet worden. Bei weiteren 60 Menschen stünden die Testergebnisse noch aus. Eine Flächentestung der restlichen Mitarbeiter solle noch durchgeführt werden. Die Ergebnisse sollen dann innerhalb von 48 Stunden feststehen. Weitere Informationen zur Corona-Krise in Heidelberg findest Du in unserem neuen Ticker.

Corona in Heidelberg: Anstieg der Fälle durch Reise-Rückkehrer

Update vom 23. August: Nachdem vielerorts die Corona-Fallzahlen sprunghaft ansteigen, wird vermehrt über die Ursachen spekuliert. Fakt ist, die Sommerferien gehen allmählich zu Ende und viele Urlaubsreisende aus Heidelberg kehren nach Hause zurück. Doch sind ausschließlich die viel gescholtenen Reise-Rückkehrer für den besorgniserregenden Trend verantwortlich?

Das Robert Koch Institut (RKI) interpretiert die bedenkliche Entwicklung anhand der vorliegenden Daten und schließt daraus folgende Zusammenhänge:

  • Inzwischen infizieren sich überwiegend jüngere Personen zwischen 15 und 34 Jahren, was für einen sorglosen Umgang (unter anderen auf Partys) mit Corona sprechen könnte.
  • Fast 3.000 Neuinfektionen (ca. 39 Prozent) zwischen dem 10. und 17 August sind aus dem Ausland eingeschleppt worden. Auch hier sind es überdurchschnittlich viele junge Menschen.
  • Die größte Gruppe bilden infizierte Rückkehrer aus dem Kosovo, der Türkei und Kroatien.

Update vom 21. August: Sind das alles Reiserückkehrer? Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Heidelberg steigt sprunghaft an und hat sich mit jetzt 21 aktiven Fällen fast verdoppelt. Wie das Gesundheitsamt Rhein-Neckar am Freitag (21. August) mitteilt, wurden im Stadtgebiet zehn neue Infektionen registriert. Insgesamt beläuft sich die Zahl der registrierten Corona-Fälle in Heidelberg damit auf 375. Sieben Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben, 347 Personen mittlerweile wieder genesen.

Corona in Heidelberg: Neue Öffnungszeiten für das Tiergartenbad

Update vom 20. August: Ab Montag, den 24. August 2020, verkürzt das Tiergartenbad aufgrund der früher hereinbrechenden Dämmerung seine Öffnungszeiten. Das Freibad kann im Corona-Sonderbetrieb weiterhin nur nach Online-Reservierung besucht werden.

Ab Montag wird es täglich drei feste Zeitblöcke geben: werktags einen ersten Block à 1,5 Stunden und zwei Blöcke à 3,5 Stunden; samstags und sonntags 3 Blöcke à 3 Stunden. Hinzu kommt jeweils eine halbe Stunde als Einlasszeit. Die Buchungszeiten sind werktags 8:30-10 Uhr, 11-14.30 Uhr, 13-15 Uhr, 15.30-19:00 Uhr. Die Buchungszeiten an Samstagen, Sonn- und Feiertagen sind 8:30-11:30 Uhr, 12:30-15.30 Uhr, 16:30-19:30 Uhr.

Das Tiergartenbad ändert die Öffnungszeiten.

Die Online-Reservierung ist bis zu maximal drei Tage im Voraus für ein oder zwei Personen oder für eine Familie bis zu 6 Personen möglich. Pro Zeitblock à 1,5 Stunden kommen maximal 300 Personen in das Bad, bei den Zeitblöcken von 3 und 3,5 Stunden maximal 500 Personen. Pro Becken können maximal 100 Personen schwimmen.

Update vom 7. August: Die Zahl der Infizierten bleibt am Freitag bei 345. Die Zahl der Genesenen steigt wiederum um zwei auf 326. Es gibt noch 12 aktive Fälle in Heidelberg.

Corona in Heidelberg: Nach rapidem Anstieg – Zahl der aktiven Fälle sinkt wieder

Update vom 6. August: Ziemlich lange war es in Sachen Corona ruhig in Heidelberg, die Zahl der aktiven Fälle ließ sich über Wochen an ein bis zwei Händen abzählen. Ist damit jetzt Schluss? Das Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, veröffentlicht am Donnerstag (6. August) Zahlen, die so manchen beunruhigen könnten: Im Vergleich zum Mittwoch (5. August) wurden in Heidelberg acht Neuinfektionen registriert.

Die Zahl der aktiven Fälle hat sich damit über Nacht mehr als verdoppelt und liegt jetzt bei 14. Insgesamt haben sich in der Universitätsstadt 345 Menschen mit dem Virus infiziert, 7 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben.

Corona in Heidelberg: Wird die Maskenpflicht beim Einkaufen bald gelockert?

Update vom 6. Juli, 10:50 Uhr: Ist Shoppen ohne Mundschutz bald wieder möglich? Mehrere Bundesländer diskutieren jetzt über eine Lockerung der Maskenpflicht, die seit dem 27. April deutschlandweit besteht. Zwei Wirtschaftsminister preschen am Sonntag vor – doch aus Sicht mehrerer Länder ist ein Ende der Maskenpflicht im Handel noch zu früh. Die aktuellen Entwicklungen der Maskenpflicht-Debatte in Baden-Württemberg und Deutschland.

Update vom 30. Juni: Am 1. Juli werden die Kontaktbeschränkungen in Baden-Württemberg gelockert. Mehr dazu und den neusten Entwicklungen findest Du in unserem neuen Corona-Ticker für Baden-Württemberg.

Update vom 28. Juni: Die Geschäftsführer der halle02, Felix Grädler und Hannes Seibold, wenden sich in einem emitionalen Brief an ihre Mitarbeiter, Partner, Freunde und Weggefährten. Darin kündigen sie an, dass es auch nach der Corona-Pandemie keine öffentlichen Veranstaltungen wie Konzerte, Partys und Ausstellungen in der halle02 geben wird. „Wir sehen in dieser Lage kein Szenario, das unser bisheriges ökonomisches wie kulturelles Betriebskonzept in einer Mit-/ Post-Corona-Phase wirtschaftlich erscheinen lässt. Und, glaubt uns, wir haben dutzende dieser Szenarien durchgespielt.“

Nun wolle man sich auf Businessvents konzentrieren, die schon in den Jahren zuvor das Defizit aus dem Kulturprogramm ausgeglichen haben. Diese Entscheidung ist den Geschäftsführern nicht leicht gefallen: „18 Jahre halle02 war und ist ein emotionales Auf und Ab und dies sicherlich eine der schwersten Entscheidungen in unserer Geschichte.“

Auch nach der Corona-Krise sollen in der halle02 keine Partys und Konzerte mehr stattfinden. (Archivbild)

Nach „Heidelberger Herbst“-Absage wegen Corona: Bald Budenzauber in Stadt

Update vom 27. Juni: Die Corona-Krise trifft viele Branchen hart. Auch Schausteller haben durch die Absage von und Festen und Veranstaltungen seit Monaten mit massiven Verdienstausfällen zu kämpfen. „Die Absage von Großveranstaltungen macht es den Unternehmern, die eigentlich dafür sorgen, anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, unheimlich schwer“, fasst Mathias Schiemer, Geschäftsführer von Heidelberg Marketing die Situation zusammen. „Auch die Absage unserer Events, wie dem Heidelberger Herbst, verschärft die Situation. Ich sehe uns also in der Pflicht, hier etwas zu tun.“ Aus diesem Grund will Heidelberg Marketing Schaustellern, die ihr Angebot sonst saisonal und stark begrenz auf Märkten anbieten, unter die Arme greifen.

Heidelberg: Schausteller-Buden werden ab dem 3. Juli von 11 bis 20 Uhr geöffnet sein

Am Freitag, dem 3. Juli 2020 werden an verschiedenen prominenten Stellen in der Heidelberger Innenstadt mehrere Stände aufgebaut. Laut Heidelberg Marketing wäre es problemlos möglich, die vorgeschriebenen Abstandsregeln und Vorgaben des Landes Baden-Württemberg einzuhalten. Der Verkauf der Waren startet jeden Tag um 11 Uhr, erst um 20 Uhr werden die Läden wieder herunter geklappt. Welche Waren angeboten werden und wo die Buden genau zu finden sind, ist noch nicht bekannt.

Ab dem 3. Juli werden in der Heidelberger Innenstadt mehrere Schausteller-Buden aufgebaut. (Symbolbild)

Joe Schwarz freut sich über die Umsetzung: „Im Zuge der Heidelberger Wirtschaftsoffensive möchten wir und die Stadt Heidelberg den von der Corona-Krise gebeutelten Schaustellern mit dieser schönen Aktion endlich wieder eine Einnahmemöglichkeit bieten. Dass somit das ganze Leben und Treiben in der Innenstadt noch vielfältiger und bunter wird, ist ein wunderbarer Nebeneffekt.“

Corona in Heidelberg: Wie hoch ist die Dunkelziffer in Altenheimen? Test-Ergebnisse liefern Antwort

Update vom 26. Juni: Nur ein Coronavirus-Nachweis bei 4.892 Abstrichen: Dieses erfreuliche Ergebnis kann nun das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises anlässlich der bislang größten Flächentestung im Zusammenhang mit dem Coronavirus mitteilen. In 85 Alten- und Pflegeheimen im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg waren innerhalb von sechs Wochen Teams des Gesundheitsamtes im Einsatz, um Senioren auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 zu testen. „Es war eine große Herausforderung, die wir gemeinsam mit den Einrichtungen in kürzester Zeit toll gemeistert haben“, so Dr. Britta Knorr.

Corona in Heidelberg: Nur eine von fast 5.000 Personen infiziert – wie kann man das Ergebnis deuten?

Doch was bedeutet die Tatsache, dass bei dieser Flächentestung nur in einem Fall das Virus nachgewiesen werden konnte? „Zum einen, dass wir von einer niedrigen Dunkelziffer in den Heimen ausgehen können, was unentdeckte Corona-Infektionen betrifft, und zum anderen, dass die getesteten Einrichtungen die Hygienemaßnahmen gut umgesetzt haben“, erklärt Dr. Knorr. Zwar habe es auch Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gegeben, doch diese seien stets schnell von den Einrichtungsleitungen gemeldet worden, sodass in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt umgehend Maßnahmen eingeleitet werden konnten, lobt sie die sehr gute Zusammenarbeit.

Corona in Heidelberg: Positive Rückmeldung von Alten-und Pflegeheimbewohnern

Die Ärztin sowie ihre Kollegen sind froh, dieses Projekt nun erfolgreich abgeschlossen zu haben, und erinnern sich zugleich gerne an so manche nette Begegnung: „Die Rückmeldungen, die unsere Teams vor Ort von den Seniorinnen und Senioren erhalten, waren durchweg freundlich und herzlich. Trotz des durchaus ernsten Anlasses gab es auch immer wieder Anlass zum Schmunzeln, etwa durch einen flotten Spruch von den Bewohnenden“, sagt Dr. Britta Knorr. Weitere Großprojekte waren notwendige Tests, die in Heimen in Ladenburg (104), in Hockenheim (78) und in Weinheim (332) stattfanden.

Coronavirus-Test: Das Stäbchen mit der Probe wird übergeben und verpackt.

Corona in Heidelberg: Neue Studie offenbart erschreckende Erkenntnisse zu Immunität

Update vom 25. Juni, 14:30 Uhr: Baden-Württemberg will Reisende aus dem nordrhein-westfälischen Corona-Risikogebiet nicht mehr im Land übernachten lassen. Das Beherbergungsverbot für Besucher aus einem Kreis mit erhöhtem Infektionsgeschehen soll schnell in Kraft treten. Es gelte, sobald die Verordnung vom Sozial- und vom Wirtschaftsministerium notverkündet werde, teilte am späten Mittwochabend das Staatsministerium in Stuttgart mit. Hintergrund ist der Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh. In dessen Folge hatten Bayern und Niedersachsen bereits Beherbergungsverbote beschlossen, Schleswig-Holstein erließ eine Quarantäneregelung.

Übrigens: Nach dem massiven Corona-Ausbruch in der Tönnies-Fleischfabrik in Gütersloh machen sich viele Verbraucher sorgen: Haben die Tiere das Virus auf den Menschen übertragen? Ist eine Infektion über Viren-belastetes Fleisch möglich? Wie erkenne ich Fleischprodukte aus der Tönnies-Fabirk? HEIDELBERG24 beantwortet alle Fragen zum Tönnies-Fleisch.

Infizierte insgesamt davon genesenaktive FälleTodesfälleStand
Corona-Fälle in Heidelberg325 (+0)302 (+0)167 (+0)24. Juni

Corona in Heidelberg: Neuste Forschung – ist die Immunität nur zeitlich begrenzt?

Update vom 24. Juni: Viele Experten sind sich sicher: Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat, der ist für die nächsten drei Jahre immun. Doch neuste Forschungen aus China beweisen das Gegenteil. 64 Infizierte wurden dabei auf Antikörper untersucht. Die Hälfte der Probanden litt an Symptomen, die andere nicht. Das Ergebnis: Die Patienten ohne Symptome hatten bereits nach drei Monaten keine Antikörper mehr. Außerdem schieden sie mindestens 19 Tage Coronaviren aus und hatten weniger Abwehrproteine im Körper. Laut dieser Studie sind demnach Patienten, die keine Symptome hatten, bereits nach einem Vierteljahr nicht mehr immun gegen Corona.

Update vom 23. Juni, 16 Uhr: In Baden-Württemberg werden weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen erlassen. Ab nächster Woche (1. Juli) sollen sich wieder 20 Menschen in der Öffentlichkeit treffen dürfen, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag in Stuttgart sagte. Bisher lag die maximale Personengrenze bei 10 Personen. Auch öffentliche Tagungen, Kongresse, Messen und kleinere Sportevents mit bis zu 100 Menschen sind vom 1. Juli an
wieder möglich. Wie sich die neue Lockerung auf die Allgemeinverfügung der Stadt Heidelberg auswirkt, ist bisher noch nicht bekannt. Großveranstaltungen, wie Volksfeste oder Fußballspiele, seien in Baden-Württemberg laut Deutsche Presse-Agentur allerdings weiterhin bis Ende Oktober verboten.

Corona in Heidelberg: Kaum noch Fälle – Betrieb im Testzentrum in Kirchheim ruht

Update vom 23. Juni, 15:02 Uhr: In Heidelberg gibt es kaum noch aktive Fälle (16). Aufgrund der aktuell geringen Fallzahlen wird der Betrieb in dem Corona-Testzentrum in Kirchheim fürs Erste stillgelegt. Das teilt die Stadt Heidelberg am Dienstagnachmittag mit. Ab Mittwoch (1. Juni) ruht der Betrieb bis auf Weiteres. Die im Schnitt 21 Tests pro Tag werden dann vom Testzentrum in Schwetzingen übernommen. Noch am Anfang der Corona-Krise wurden bis zu 56 Personen pro Tag getestet. „Die aktuell geringe Zahl an Testungen steht nicht im Verhältnis zu dem finanziellen Aufwand, den der Betrieb eines eigenen Heidelberger Zentrums bedeutet", so die Stadt Heidelberg.

Die Messgeräte bleiben im Testzentrum stehen, damit die Stadt bei einer steigenden Infektionszahl schnell wieder reagieren kann. Die Fieberambulanz, die rund elf Fällen täglich bleibt, bleibt bestehen. Wer sich auf Corona testen lassen will, der muss grundsätzlich einen Termin für das Testzentrum in Schwetzingen haben. Termine werden über die Hotline des Gesundheitsamts (06221 522-1881) vermittelt. Auf keinen Fall sollten Personen ohne Termin direkt zum Testzentrum kommen. Das Testzentrum ist von Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr mit fünf Mitarbeitern vor Ort. 

Das Testcenter in Kirchheim

Update vom 23. Juni, 14:38 Uhr: Die Zahl der Infizierten bleibt bei 325, davon sind bereits 302 wieder gesund. Die Zahl der aktiven Fälle bleibt ebenfalls bei 16. Es stehen noch 123 Personen unter Quarantäne.

Corona in Heidelberg: Grundschule und Kita gehen wieder los – so sieht der neue Alltag aus

Update vom 22. Juni, 17:38 Uhr: Ebenso wie die Kitas kehren auch die Grundschulen am 29. Juni wieder zurück in den Regelbetrieb. Doch auch hier gelten "Pandemiebedingungen". Alle Kinder der 18 Grundschulen in Heidelberg, der drei Grundstufen der der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) und Schulkindergärten sowie der Grundschulförderklassen und Vorbereitungsklassen im Primarbereich können wieder regelmäßig ihre Schule besuchen. Es gibt täglich Präsenzunterricht mit vier Stunden und einen verlässlichen Stundenplan, wie die Stadt Heidelberg am Montag mitteilt. Schulen können Unterricht und Lernzeit sowie Betreuung individuell organisieren. Der Unterrichtsbeginn erfolgt gestaffelt. Zeitversetzt gibt es Bewegungspausen.

Für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gelten besondere Regeln: So müssen beispielsweise die jeweiligen Gruppen oder Klassen untereinander bleiben und dürfen sich nicht vermischen, auch nicht in den Pausen. Auf Abstandsgebote im Klassenraum wird verzichtet, Hygieneregeln gelten weiterhin. Eltern, die nicht wollen, dass ihr Kind am Präsenzunterricht teilnimmt, können dies der Schule formlos mitteilen. Außerdem können Eltern ihr Kind aufgrund einer relevanten Vorerkrankung unbürokratisch von der Teilnahme am Unterricht entschuldigen.

Im Sekundarbereich (weiterführende Schulen ab Klasse 5) gibt es weiterhin ausschließlich den rollierenden Fern- und Präsenzunterricht. Ausgenommen sind die Prüfungsjahrgänge und Vorprüfungsjahrgänge. Für die Klassenstufen 5 bis 7 gibt es nach wie vor eine Notbetreuung, die in der Corona-Verordnung des Landes geregelt ist.

Corona in Heidelberg: In wenigen Tagen beginnt Kita-Regelbetrieb – das müssen Eltern wissen

Update vom 19. Juni, 19:54 Uhr: Ab dem 29. Juni kehren die Kitas im Land wieder in einen „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ zurück – auch die Kitas in Heidelberg. Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung dazu entsprechend in dieser Woche angepasst. Grundlage für die Öffnung sind die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie der vier baden-württembergischen Universitätskliniken zum Infektionsgeschehen bei Kindern. „Das ist eine gute Nachricht für die Eltern, deren Geduld durch das Pandemiegeschehen in den letzten Monaten erheblich auf die Probe gestellt worden ist. Am Mittwoch gab es ein Treffen des Kinder- und Jugendamts mit Vertretern der Träger von Heidelberger Kitas und alle haben signalisiert, dass eine Rückkehr zum Regelbetrieb unter Berücksichtigung bestimmter Vorgaben zum 29. Juni auch umsetzbar ist“, freut sich Myriam Lasso, Leiterin des Kinder- und Jugendamts der Stadt Heidelberg. „Ganz so wie vor der Corona-Pandemie wird der Alltag in den Kitas nicht laufen. Für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gelten strenge Vorgaben. Dennoch kehrt mit der Öffnung der Kitas eine Form von Normalität und Verlässlichkeit in den Alltag zurück, auf die viele Eltern und Kinder dringlich gewartet haben“, sagt Lasso.

Oberste Priorität im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen hat der Infektionsschutz. Jede Kita benötigt ihr eigenes Hygienekonzept. In den Einrichtungen dürfen nur gesunde Kinder ohne Corona-Symptome betreut werden. Auch Personal, Eltern und sonstige Personen, die das Kind zur Betreuung bringen, müssen gesund sein. Für Kinder gibt es keine Abstandsregelung. Erwachsene untereinander sollen aber die Abstandsregel von 1,5 Metern einhalten. In Kindertageseinrichtungen ist aufgrund des Wegfalls der Abstandsregelungen allerdings auf eine möglichst stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen zu achten. Die Betreuungsgruppen sollen im Gebäude und Außenbereich möglichst getrennt werden. Um die Betreuung gut ermöglichen zu können, hat das Land einige Erleichterungen geregelt: so können beispielsweise zusätzliche geeignete Räumlichkeiten genutzt oder weiteres Personal eingestellt werden. Auch vom Mindestpersonalschlüssel kann im Einzelfall abgewichen werden, solange die Aufsichtspflicht uneingeschränkt wahrgenommen werden kann. Neuaufnahmen von Kindern und deren Eingewöhnung können wieder erfolgen.

Mit dem Übergang in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen entfällt die bisherige Notbetreuung. Diese Kinder werden ab dem 29. Juni wieder regulär betreut. Eltern, deren Kinder bisher nicht in der Notbetreuung waren und nun wieder betreut werden sollen, können sich ab Montag (22. Juni) direkt bei den Kitas melden und den konkreten Betreuungsbedarf besprechen.

Corona in Heidelberg: Die aktuellen Fallzahlen und Lockerungen im Überblick

Update vom 19. Juni, 17 Uhr: Die aktiven Fälle bleiben bei 15, das bestätigt das Gesundheitsamt in einer Mitteilung. Es sind insgesamt noch 102 Personen in Quarantäne. Insgesamt gibt es in Heidelberg 324 Fälle, 302 Personen ist bereits wieder gesund.

Update vom 18. Juni, 21 Uhr: Der Sommer ist längst da, doch der Sprung ins kühle Nass blieb bisher den meisten bisher verwehrt. Das soll sich jetzt in Heidelberg ändern, denn am Freitag (19. Juni) öffnet das Tiergartenbad um 8 Uhr den „Corona-Sonderbetrieb“. Im Tiergartenbad selbst gelten selbstverständlich strenge Hygiene- und Abstandsregeln und um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren, wird außerdem die Anzahl der Besucher deutlich reduziert. Wie das Tiergartenbad auf ihrer Webseite bekannt gibt, wird dafür ein Zeitsystem eingeführt: „Werktags gibt es 4 Zeitblöcke von je 1,5 oder 3 Stunden, samstags, sonntags und feiertags 3 á 3 Stunden. Hinzu kommt jeweils eine halbe Stunde als Einlasszeit.

Um die Gäste beim Einhalt des geforderten Mindestabstands zu unterstützen, sind keine weiße Kreise auf die Wiese gezeichnet, wie anfangs geplant, sondern Metallstäbe sind in einem Abstand von 7 Meter in den Boden geschlagen worden. Die Kreise will man zu einem späteren Zeitpunk aufbringen, wenn kein Regen in Sicht ist.  

Corona in Heidelberg: Fallzahlen steigen an – Großveranstaltung bis November verboten

Update vom 18. Juni, 13 Uhr: Die Zahl der aktiven Fälle geht um zwei auf 15 hoch. Das teilt das Gesundheitsamt am Donnerstagnachmittag mit. Insgesamt haben sich in Heidelberg 324 Personen mit Corona infiziert, 302 davon sind bereits wieder genesen. Es befinden sich noch 106 Menschen in Quarantäne.

Update vom 17. Juni, 19:20 Uhr: Es war schon vorab durchgesickert, nun steht fest: Bund und Länder haben sich bei der Konferenz am Mittwoch in Berlin darauf geeinigt, im Kampf gegen das Coronavirus weiter an bestehenden Regeln wie dem Mindestabstand und der Maskenpflicht festzuhalten. Diese Maßnahmen hätten sich laut Bundeskanzlerin Angela Merkel bewährt und sollen folglich fortgesetzt werden. Großveranstaltungen sollen bis Ende Oktober verboten bleiben – jedoch sieht die Einigung auch Möglichkeiten für Ausnahmen vor. Das Verbot gilt für Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind.

Überdies haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, spätestens nach den Sommerferien bei einem positiven Verlauf der Infektionszahlen in den Regelbetrieb in Schulen zurückzukehren - hier soll die Abstandsregel wegfallen.

Weiterer Umgang im Kampf gegen das Coronavirus – DIESE Maßnahmen haben Bund und Länder beschlossen:

  • Rückkehr zum Regelbetrieb an allen Schulen bis spätestes nach den Sommerferien.
  • Abstandsregel von 1,5 Metern bleibt bestehen.
  • Maskenpflicht wird fortgesetzt.
  • Großveranstaltungen bleiben (mit Ausnahmen) bis Ende Oktober verboten.

Corona in Heidelberg: Tiergartenbad öffnet am 19. Juni

Update vom 17. Juni, 18 Uhr: Für Wasserratten hat das Lange warten nun ein Ende: Am Freitag (19. Juni) startet das Tiergartenbad als erstes Bad in Heidelberg in die Freibadsaison 2020 – geöffnet wird um 8 Uhr. Doch um die Hygienemaßnahmen einhalten und die Ansteckungsgefahr reduzieren zu können, wird die Besucherzahl deutlich reduziert. Werktags gibt es 4 Zeitblöcke von je 1,5 oder 3 Stunden. Samstags, sonntags und an Feiertagen 3 Blöcke á 3 Stunden.  Alle weiteren Infos zu den genauen Öffnungszeiten, Preisen und Corona-Maßnahmen im Tiergartenbad in Heidelberg findest Du hier!

Corona in Heidelberg: Heute fällt Entscheidung – Bleiben Großveranstaltungen bis November verboten?

Update vom 17. Juni, 13:51 Uhr: Am Mittwoch treffen sich erneut die Ministerpräsidenten, um über die aktuelle Corona-Lage und weiteren Lockerungen zu diskutieren. In einer Beschlussvorlage, die dem SPIEGEL vorliegt, heißt es, dass Großveranstaltungen bis Ende Oktober verboten werden sollen. Bislang galt das Verbot bis zum 31. August. Alternativ ist von einem Verbot bis Ende des Jahres die Rede. Bislang ist das Verbot noch nicht offiziell bestätigt, doch die Vergangenheit hat bereits gezeigt, dass meist die Beschlussvorlage eins zu eins von den Ländern übernommen wird.

In Heidelberg gibt es einen neuen Corona-Fall. Damit gibt es insgesamt 13 aktive Fälle. Es befinden sich noch 99 Personen in Quarantäne.

Corona in Heidelberg: Nach Schlossbeleuchtung fällt auch Heidelberger Herbst aus

Update vom 16. Juni, 15:30 Uhr: Zwar gilt das Verbot von Großveranstaltungen per Corona-Verordnung durch das Land vorerst nur bis zum 31. August, dennoch hat die Stadt Heidelberg nun entscheiden, dass in diesem Jahr alle Großveranstaltungen mit mehreren tausend Besuchern - mit Ausnahme des Weihnachtsmarktes - abgesagt werden. Davon betroffen sind in erster Linie der Heidelberger Herbst und die Heidelberger Schlossbeleuchtung, aber auch sämtliche Stadtteilfeste.

Die Entscheidung sei allen schwergefallen, betont Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Aber alle Beteiligten brauchen Planungssicherheit. Veranstaltungen mit mehreren zehntausend Menschen und dichtem Gedränge sind weiterhin ein zu großes Risiko“, so Würzner weiter. Und auch wenn der Weihnachtsmarkt stattfinden soll, werde es diesen wohl nicht in der bisherigen Form geben. „Wir hoffen jedoch, dass wir alternative Angebote machen können“, so OB Würzner.

Unterdessen hat auch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis die neuen Fallzahlen für Heidelberg veröffentlicht: Nach dem plötzlichen Anstieg mit zwölf Neuinfizierten Anfang der Woche, wurden in den vergangenen 24 Stunden keine neuen Coronavirus-Fälle gemeldet. Somit bleibt die Zahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie in Heidelberg bei 322. Derzeit gibt es noch 13 aktive Fälle, sieben Personen sind an oder mit Covid-19 gestorben.

Corona in Heidelberg: Ergebnisse der Kinderstudie vorgestellt – Kitas und Grundschulen für alle Kinder ab 29. Juni geöffnet

Update vom 16. Juni: In einer großangelegten Studie unter Federführung der Universitätsklinik wurden 5.000 Eltern-Kind-Paare untersucht, um herauszufinden, ob Kinder unter zehn Jahren Treiber einer Corona-Infektion sind. Die Ergebnisse wurden heute in Stuttgart vorgestellt: Demnach sind Kinder wohl deutlich weniger mit Coronavirus infiziert als Erwachsene. Das Ergebnis dient der Landesregierung als Grundlage für den Rückkehr zum Regelbetrieb in Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg. Wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag in Stuttgart erklärt, werden Kitas und Grundschulen ab dem 29. Juni wieder für alle Kinder geöffnet – dabei soll auch die Abstandsregel entfallen.

Corona-Krise in Heidelberg: Erschreckender Anstieg der Fallzahlen – über 10 Neu-Infizierte

Grundtext vom 15. Juni: Seit Juni gab es in Heidelberg kaum neue Fälle. Bis zum 12. Juni lag die Zahl der aktiven Fälle nur noch bei drei. Man hatte fast schon die Hoffnung, dass Heidelberg bald „coronafrei“ sein könnte. Doch am Montag (15. Juni) muss das Gesundheitsamt eine erschreckende neue Statistik veröffentlichen. Es gibt in Heidelberg seit dem Wochenende 12 neue Fälle. Wie das Gesundheitsamt bestätigt gibt es nun insgesamt 14 aktive Fälle in der Stadt. Wie die Stadt Heidelberg auf Nachfrage erklärt, handelt es sich bei den Neuinfektionen um eine Arbeitsgruppe osteuropäischer Bauarbeiter, die gemeinsam arbeiten und wohnen. „Das Gesundheitsamt und die Stadt Heidelberg haben bereits Maßnahmen eingeleitet, um eine Weiterverbreitung zu unterbinden. Die Infizierten und enge Kontaktpersonen sind isoliert“, so ein Sprecher der Stadt Heidelberg.

Insgesamt stehen 99 Heidelberger unter Quarantäne. In den letzten Wochen haben sich 322 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, davon sind 301 wieder gesund. 7 Heidelberger sind an beziehungsweise mit Corona gestorben.

Corona-Pandemie in Heidelberg: Alle Schüler wieder zurück in der Schule

Am Montag (15. Juni) enden nicht nur die Pfingstferien, sondern es beginnt für alle Schüler wieder der Unterricht. Seit dem 4. Mai durften bereits Abschlussklassen und Viertklässler wieder zurück in ihre Klassenzimmer. Nun geht es auch für die restlichen Schüler wieder los. Allerdings ist der aktuelle Unterricht ein Mix aus Präsenz- und Fernunterricht. Die Schüler dürfen außerdem nicht alle auf einmal im Schulgebäude sein, weshalb jede Jahresstufe zu unterschiedlichen Zeiten antreten muss. Jede Schulleitung darf selbst entscheiden, wie sie den Zeitplan der Klassen gestalten will.

Corona-Krise in Heidelberg: Tiergarten macht den Anfang und öffnet am Mittwoch

Während in anderen Städten bereits wieder Freibäder eröffnet haben, zieht Heidelberg erst am Mittwoch (17. Juni) nach. Die Stadtwerke eröffnen aber zunächst nur das Tiergartenbad, da es den meisten Platz im Eingangsbereich und an allen anderen relevanten Stellen hat. Nachdem die Stadtwerke ihre Erfahrungen durch das Tiergartenbad gesammelt haben, werden die Pläne für die restlichen Bäder erstellt.

Auch wenn der Umfang des Angebots eingeschränkt und die Bedingungen herausfordernd sind, möchten wir unseren Gästen in diesem Ausnahmejahr ein attraktives Sport- und Freizeitangebot bieten. Wichtig ist uns, dabei einen möglichst umfassenden Infektionsschutz sicherstellen“, so Peter Erb, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Bäder.

Corona in Heidelberg: Lockerungen im Kontaktverbot – bis zu 20 Personen wieder erlaubt

Corona-Krise in Heidelberg: Zwei Männer sitzen vor der Alten Brücke auf einer Bank am Neckar.

Mit Freunden und der Familie treffen war wegen der Kontaktbeschränkung nur eingeschränkt möglich, doch nun gibt es Lockerungen im Kontaktverboten. So dürfen sich in der Öffentlichkeit ab sofort zwei Haushalte treffen, die Größe dabei ist unerheblich. Außerdem ist es erlaubt, dass sich bis zu 10 Personen aus verschiedenen Haushalten treffen dürfen. Auch im privaten Raum darf man sich wieder mit bis zu 20 (statt vorher 10) Personen treffen. Falls man direkt verwandt ist, gilt sogar gar keine Beschränkung bei der Personenanzahl mehr. Es sind außerdem Veranstaltungen bis zu 99 Teilnehmern erlaubt – solange diese in mietbaren Räumen, wie Restaurants oder Veranstaltungsstätten stattfinden. Weitere Lockerungen findest Du in der aktuellen Corona-Verordnung für Baden-Württemberg.

jol

Rubriklistenbild: © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe

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