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Corona in Heidelberg: Rund 80.000 Impfungen allein im letzten Quartal 2021

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Von: Peter Kiefer

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Heidelberg – Aktuelle Fallzahlen und Inzidenzen. Der tägliche Corona-Ticker von HEIDELBERG24 hält Dich über die Lage in der Universitäts-Stadt auf dem Laufenden:

Update vom 7. Januar, 8:25 Uhr: Insgesamt sind seit Schließung der Impfzentren am 30. September 2021 im Zuständigkeitsbereich des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis exakt 79.732 Impfdosen verimpft worden (Stand: 28. Dezember). Knapp 35.000 Impfungen fanden bei mobilen und dauerhaften Impfaktionen sowie in den Impfstützpunkten alleine in den letzten zwei Kalenderwochen des vergangenen Jahres statt, wie das Landratsamt bekannt gibt.

Bereits am 15. November startete in Heidelberg die erste dauerhafte Impfaktion, der weitere stationäre Impfangebote folgten. Seitdem fanden bis Jahresende insgesamt 67.493 Impfungen statt. Der Großteil davon (61.369 oder knapp 91 Prozent) waren Auffrischungsimpfungen. Auch insgesamt, also seit 1. Oktober, waren es weit mehr Booster-Impfungen (86,7 Prozent) als Erst- (8,9 Prozent) oder Zweitimpfungen (4,4 Prozent).

Corona in Heidelberg: Omikron auf dem Vormarsch – „Ungefähr 50 Prozent aller Fälle“

Update vom 6. Januar, 11:10 Uhr: „Die Omikron-Variante ist zwischenzeitlich in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis angekommen“, so Dr. Anne Kühn, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist. „Wir verzeichneten seit dem Jahreswechsel bereits einen Anteil an Omikron-Verdachtsfällen von ungefähr 50 Prozent aller neu eingehender Fälle“, so Dr. Anne Kühn weiter. „Man kann schon bei der PCR-Analyse feststellen, ob ein Omikron-Verdachtsfall vorliegt“. Bei einem entsprechend positiven PCR-basierten Genotypisierungsassay besteht ein sogenannter labormedizinisch begründeter Verdacht auf SARS-CoV-2 der Linie B.1.1.529 (Omikron). Bis feststeht, ob es sich wirklich um diese Mutante handelt, vergehen dann aber noch ein paar Tage.

„Wir hatten über das Wochenende zum Jahreswechsel 687 neue Fälle. Davon waren schon 341 Omikron-Verdachtsfälle. Am Dienstag waren es dann bereits 403 Omikron-Verdachtsfälle. Dies entspricht einem Anstieg an Verdachtsfällen um 18 Prozent von Montag, 3. Januar 2022 zu Dienstag, 4. Januar 2022.“ Die Omikron-Fälle häufen sich im Kontext von Familienfeiern oder Restaurantbesuchen. „Wir beobachten einen vergleichsweise starken Anstieg der Omikron-Variante im Vergleich zur Delta-Variante seit dem 23. Dezember 2021, also ungefähr seit den Weihnachtsfeiertagen“, so Dr. Kühn. 

Corona in Heidelberg: „Impfhelden“ gesucht – Neues Portal für kurzfristige Impfungen

Update vom 5. Januar: Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in Heidelberg reaktiviert sein Internetportal „Impfhelden“. Unter dem Motto „Jede Impfdosis wird gerettet“ werden die am Ende eines Impftages verfügbaren Restimpfdosen schnell und einfach verteilt. „Damit wollen wir Impfwilligen an allen Standorten ein unkompliziertes und kurzfristiges Angebot unterbreiten“, so Christoph Schulze, Ärztlicher Leiter Impfen im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in einer Pressemitteilung. Auch Kinder zwischen 5 und 11 Jahren können im Impfhelden-Portal für eine kurzfristige Impfung in den Impfstützpunkten Heidelberg und Sinsheim registriert werden.

Motiv „Impfhelden“
Motiv „Impfhelden“ © Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Das Impfhelden-Portal ist unter https://c19.rhein-neckar-kreis.de/Impfhelden direkt erreichbar. Die Registrierung erfolgt über Handynummer und E-Mail-Adresse. Nach der Übermittlung der persönlichen Daten kann der Standort, welchen man schnell erreichen kann, und der gewünschte Impfstoff ausgewählt werden. Dieser Vorgang wird per E-Mail bestätigt. Sobald wiederum diese Mail bestätigt wurde, ist die Person als „Impfheld“ oder „Impfheldin“ gelistet. Bei zur Verfügung stehenden Impfdosen werden die Impfheldinnen und Impfhelden telefonisch von den Impfteams benachrichtigt und bekommen eine Impfdosis angeboten.

Zu den Terminen müssen die Impfheldinnen und Impfhelden ihren Personalausweis und Impfpass mitbringen. Kinder unter 14 Jahren müssen gemeinsam mit einem Erziehungsberechtigten zum Impftermin erscheinen. Ab dem Alter von 14 Jahren können Jugendliche geimpft werden, wenn Sie eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten vorlegen.

Corona in Heidelberg: Bald 10.000 Fälle in der Stadt – Das ist der aktuelle Stand

Update vom 3. Januar, 9:44 Uhr: Das Netzwerk Progressives Heidelberg wird am Montag um 18:15 Uhr am Bismarckplatz eine Demo umsetzen, um den Querdenkern in Heidelberg etwas entgegenzusetzen, welche über Telegram nun regelmäßige Montagsaktionen unter anderem in Heidelberg angekündigt haben. Die Initiatoren gehen von 50 bis 100 Teilnehmern aus.

Corona in Heidelberg: Über 100 neue Fälle seit Jahresbeginn

Update vom 2. Januar, 10:03 Uhr: Das neue Jahr hat gerade erst begonnen. Seither gibt es 101 neue Corona-Fälle in Heidelberg. Laut dem Robert-Koch-Institut gibt es 9.621 bestätigte Covid-Fälle im Stadtgebiet. Seit 2022 sind zwei Menschen mit oder an Corona gestorben. Die aktuelle Inzidenz liegt bei 212,3.

Heidelberg: Kommt bald die Covid-Pille?

31. Dezember, 9:36 Uhr: Sie ist neben den Impfstoffen der neue Hoffnungsträger im Kampf gegen Corona – die Anti-Covid-Pille Paxlovid. Die Pille stammt vom US-Pharmazie-Riesen Pfizer, der bereits gemeinsam mit der Mainzer Firma BioNTech das Vakzin „Comirnaty“ auf den Markt gebracht hat. Laut Pfizer wirkt Paxlovid sogar noch fünf Tage nach Auftreten der ersten Corona-Symptome. Zunächst sollen nur Menschen ab 60 Jahre mit Vorerkrankungen das Medikament erhalten. Man erhofft sich eine Entlastung des Gesundheitssystems durch wesentlich weniger schwere Krankheitsverläufe und Klinik-Aufenthalte.

Regierungspressekonferenz Baden-Württemberg zu Corona
Hans-Georg Kräusslich, der Leiter der Virologie am Universitätsklinikums Heidelberg. © Christoph Schmidt

Sollte das neue Medikament zeitnah vom Bundesgesundheitsministerium die Zulassung für den deutschen Markt erhalten, könnte es sein, dass Paxlovid bereits ab Januar auch in der Rhein-Neckar-Region verfügbar sein wird. So die Vermutung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Dann würde die Tablette voraussichtlich von Hausärzten verschrieben und in einer Apotheke abgeholt werden – wie üblich bei Arznei. Die Bundesregierung hat bereits eine Million Packungen bei Pfizer bestellt.

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Anti-Corona-Pille Paxlovid: Medikament ab Januar auch in Heidelberg?

Wie Hans-Georg Kräusslich, der Chef-Virologe vom Heidelberger Uni-Klinikum, gegenüber dem SWR erklärt, geht er davon aus, dass das Medikament mit hoher Sicherheit auch gegen die sich stark ausbreitende Omikron-Variante wirkt. Inwieweit sich jedoch Resistenzen ausbilden würden, könne man allerdings kaum vorhersagen. Unabhängig von der Wirksamkeit der Tablette sei ohnehin die Corona-Schutzimpfung das Wichtigste. (dpa/pek)

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