Aktion zu Ostern

Während Corona-Krise: Diese Geschäfte und Gaststätten liefern! Stadt übernimmt Lieferkosten

Heidelberg - Wegen des Coronavirus müssen viel Gaststätten schließen. Um dennoch zu überleben, bieten sie nun Lieferdienste an. Hier findest Du eine Übersicht aller Angebote:

  • Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus – auch in Heidelberg.
  • Viele Geschäfte und Gaststätten bieten aufgrund der Corona-Krise Lieferdienste an.
  • Die Stadt veröffentlicht jetzt einer Liste aller Lieferangebote.

Das Coronavirus verlangt einiges von uns ab. Viele Betriebe müssen schließen und die Angestellten ihre Arbeit niederlegen. Einige Geschäfte kämpfen in der Corona-Krise deshalb um ihre Existenz – so auch viele Gaststätten in Heidelberg. Um dennoch ein wenig Einnahmen zu verbuchen, bieten Lokale ab sofort Lieferdienste an. So können Kunden ihr Essen oder andere Produkte nach Hause bestellen oder vor Ort abholen. Mit dieser Maßnahme können sich die betroffenen Geschäfte trotz Coronavirus über das Wasser halten. Allerdings weist Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner darauf hin, dass es jetzt an der Bevölkerung liegt, Hilfe und Unterstützung anzubieten. „Vor allem kleine Betriebe und inhabergeführte Geschäfte in Heidelberg kämpfen derzeit um ihre Existenz. Helfen Sie mit: Bestellen Sie vor Ort! Unterstützen Sie Ihr Geschäft um die Ecke! Viele Einzelhändler und Gastronomen bieten ihre Produkte trotz der Schließungen weiterhin online und zur Lieferung an“, so Würzner. 

Coronavirus in Heidelberg: Bei diesen Gaststätten und Geschäften kannst Du bestellen

Auf der Webseite www.heidelberg.de/heidelbergkauftlokal sind lokale Geschäfte und Gaststätten aufgelistet, die Lieferdienste anbieten. Diese wird fortlaufend aktualisiert. Betriebe, die nicht aufgelistet sind, aber Lieferangebote betreiben, können sich per E-Mail an das Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft (newsletter.wirtschaftsfoerderung@heidelberg.de) wenden. Solch eine Plattform gibt es übrigens auch für Mannheim.

Zu den aufgelisteten Branchen gehören:

  • Buchhandel
  • Blumen
  • Computer und Elektro
  • Einrichtung und Möbel
  • Fahrräder und Autozubehör
  • Fotografie
  • Gastronomie
  • Geschenkartikel und Papierwaren
  • Kaffee und Tee
  • Kleidung/Stoff/Accessoires
  • Kosmetik
  • Kunst und Antiquitäten
  • Musik
  • Schmuck
  • Spielzeug
  • Süßwaren
  • Telekommunikation
  • Weine
  • Sonstiges

Coronavirus: Aktion zu Ostern – Stadt übernimmt die Lieferkosten

Besonderere Aktion zu Ostern: Die Stadt Heidelberg unterstützt den Lieferservice von Heidelberger Geschäften und Restaurants, die aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus von der Schließung betroffen sind! Für 1.000 Lieferungen werden durch die Wirtschaftsförderung von Heidelberger Betrieben die Kosten, die durch die Zustellung entstehen, übernommen. Für alle weiteren Lieferungen bis einschließlich Samstag, 18. April 2020, übernimmt die Stadt 50 Prozent der anfallenden Kosten. 

Die Voraussetzungen:

  • Das Geschäft oder Restaurant muss in Heidelberg angesiedelt und inhaberbetrieben sein. Es darf vor Beginn der Corona-Krise keinen Lieferservice angeboten haben.
  • Das Geschäft oder Restaurant muss sich zuvor bei der Wirtschaftsförderung per E-Mail an Newsletter.Wirtschaftsfoerderung@Heidelberg.de registriert haben. 
  • Die Lieferung muss innerhalb des Heidelberger Stadtgebietes erfolgen. 
  • Die Lieferung muss durch einen lokalen Lieferdienst erfolgen, der durch die Wirtschaftsförderung autorisiert wurde. Näheres erfahren Geschäfte und Restaurants nach der Registrierung.
  • Es gilt ein Mindestbestellwert von 10 Euro.
  • Die Kosten für das Produkt, das geliefert wird, werden nicht übernommen.

Auch die halle02 kämpft aktuell um ihre Existenz. Wie die Geschäftsführer mitteilen, steht der beliebte Club vor dem Ruin. Eine Crowdfunding-Kampagne soll nun die Rettung bringen, allerdings ist das Ziel hoch angesetzt. Über die aktuelle Entwicklung während der Corona-Krise in Heidelberg, informieren wir Dich hier.

Wie die Polizei Mannheim mitteilt, scheinen sich die Fälle zu häufen, in denen Jugendliche Senioren anhusten und „Corona“ rufen – auch in Heidelberg

Während in Deutschland aus medizinischer Sicht noch die Ruhe vor dem Sturm herrscht, spitzt sich die Lage im benachbarten Elsass dramatisch zu. Auch für die heimische Landwirtschaft hat die Corona-Krise schwerwiegende Folgen: Kommt jetzt der Spargel-Schock? An anderer Stelle sorgen die Heidelberger für einen Lichtblick: Ein „Gabenzaun“ soll Obdachlosen helfen.

jol

Rubriklistenbild: © HEIDELBERG24/Uli Hillenbrand

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