DAK-Gesundheitsreport

So steht es um die Gesundheit der Heidelberger

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Der DAK-Gesundheitsreport für den Stadtkreis Heidelberg. (Symbolbild)

Heidelberg - Der Krankenstand in der Region liegt deutlich unter Landesniveau: Psychische Probleme werden weniger, dafür leiden die Menschen vermehrt unter Schlafstörungen...

DAK-Gesundheitsreport

Der Krankenstand im Stadtkreis Heidelberg ist 2016 allerdings gestiegen. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte zu. Mit 3,0 Prozent gab es in der Region einen geringeren Krankenstand als im Landesdurchschnitt (3,3 Prozent). 

Baden-württembergische Regionen im Vergleich: Somit waren im Stadtkreis Heidelberg an jedem Tag des Jahres von 1.000 Arbeitnehmern 30 krankgeschrieben. Der höchste Krankenstand in Baden-Württemberg wurde mit je 3,7 Prozent im Main-Tauber-Kreis, im Ostalbkreis sowie im Stadtkreis Baden-Baden und im Landkreis Rastatt verzeichnet, der niedrigste mit 2,7 Prozent in der Landeshauptstadt Stuttgart.

Die häufigsten Erkrankungen

Fast jeder fünfte Ausfalltag wurde von Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Bronchitis verursacht. Dagegen gingen psychische Erkrankungen wie Depressionen im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent zurück und liegen nun unter dem Landesdurchschnitt. An dritter Stelle folgen Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenleiden.

Jeder elfte Baden-Württemberger hat schwere Schlaf-Probleme: Knapp 80 Prozent der Erwerbstätigen in Baden-Württemberg berichten von Schlafproblemen. Seit 2010 stieg der Anteil der von Ein- und Durchschlafproblemen betroffenen 35- bis 65-jährigen Arbeitnehmer um 66 Prozent an. Schwere Schlafstörungen haben sich seit 2010 sogar verdoppelt. 9,1 Prozent der Baden-Württemberger leiden unter schweren Schlafstörungen (Insomnien) mit Ein- und Durchschlafstörungen, schlechter Schlafqualität, Tagesmüdigkeit und Erschöpfung. 

Ursachen für Schlafstörungen

  1. Arbeitsbedingungen: Wer zum Beispiel häufig an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit arbeitet, steigert sein Risiko, schwere Schlafstörungen zu entwickeln. Auch starker Termin- und Leistungsdruck, Überstunden sowie Nachtschichten und ständige Erreichbarkeit nach Feierabend gelten in diesem Zusammenhang als wichtige Risikofaktoren.
  2. Abendliche TV- und Computer-Nutzung: 80 Prozent der Erwerbstätigen schauen vor dem Einschlafen Filme und Serien, 69 Prozent erledigen abends private Angelegenheiten an Laptop oder Smartphone. Etwa jeder siebte Baden-Württemberger kümmert sich noch 
um dienstliche Dinge wie E-Mails oder die Planung des nächsten Arbeitstages. 

pm/hew

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