90.000 Euro erschlichen

Bandenbetrug und Fälschung: 3 Männer festgenommen

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Die Männer verschafften sich mit einer geschickten Masche über 90.000 Euro (Symbolfoto).

Heidelberg – Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden Haftbefehle gegen drei Männer erlassen. Wie die Bande es geschafft hat sich über 90.000 Euro zu ergaunern: 

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg lässt drei Männer im Alter von 21, 27 und 31 Jahren festnehmen. Diese stehen unter dem dringenden Verdacht Bandenbetrug und beweiserhebliche Daten gefälscht zu haben.

Doch was bedeutet das?

Konkret steht die Bande unter dem Verdacht von November 2013 bis Juli 2014 gefälschte Mobil- und Festnetzverträge aufgesetzt zu haben. Im Zuge dieser Vertragsabschlüsse ergaunern sie sich auch die Smartphones der Opfer und verkaufen diese gewinnbringend weiter. 

Die Opfer können sie insofern überzeugen, dass alles mit rechten Dingen zugeht, da alle bei einem Mobilfunkanbieter arbeiten. Der 27-Jährige ist sogar Geschäftsführer und hat mit drei weiteren Mitarbeitern für gefälschte, also nicht abgeschlossene Verträge noch Provision von seinem Arbeitgeber kassiert. 

Ermittlungen ergeben, dass die Männer sage und schreibe 110 falsche Mobilfunk- und 20 Festnetzverträge abschließen und so einen Schaden von rund 90.000 Euro verursachen. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg erlässt insgesamt vier Durchsuchungsbeschlüsse, sowie Haftbefehle gegen den 31-jährigen, 27-jährigen und 21-jähren Verdächtigen

Der Haftbefehl gegen den 21-jährigen Verdächtigen wird zwischenzeitlich außer Vollzug gesetzt.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

pol/ kp

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