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Heidelberg: Große Übung des THW – Rettungshunde und Drohnen im Einsatz

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Von: Fabienne Schimbeno

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Eine Drohne des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) (Symbolfoto)
Eine Drohne des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) (Symbolfoto) © Markus Scholz/dpa

Heidelberg - Das Technische Hilfswerk führt am Samstag eine einsatzrealistische Übung im Bereich der Sprunghöhe durch. Es geht um das Auffinden vermisster Personen:

Immer wieder werden Menschen in der Region vermisst. Das Auffinden vermisster Personen gehört – so traurig es ist – fast schon zum Tagesgeschäft von Rettungskräften. Um einen reibungslosen Ablauf einer Personensuche gewährleisten zu können, führt das Technische Hilfswerk (THW) in Heidelberg am Samstag (12. März) eine einsatznahe Übung im Bereich der Sprunghöhe durch. Rund 30 Kräfte sind laut Informationen des Mannheimer Morgen im Einsatz. Geübt wird mit Rettungshunden und der Zuhilfenahme von Drohnen:

StadtHeidelberg
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohner158.741 (31. Dez. 2020)
Fläche108,8 km²
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner

Heidelberg: THW übt Personensuche – Rettungshunde und Drohnen im Einsatz

Wie aus einer Pressemitteilung des THW Heidelberg hervorgeht, wird zum einen mit sogenannten Mantrailer Hunden versucht, die zuvor im Wald versteckten Personen zu finden. Aber auch Flächensuchhunde kämen zum Einsatz. Wie in der Pressemitteilung erklärt wird, liegt der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann. Der Mantrailer orientiere sich ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person.

Die Rettungshunde sind mit GPS-Halsbändern ausgestattet, die eine Ortung der Tiere ermöglichen. Damit wird gewährleistet, dass eine lückenlose Erkundung des Suchgebiets von Statten geht. Die daraus resultierenden Erfahrungswerte würden künftig für weitere Einsätze herangezogen werden.

Heidelberg: Wann die Suchübung des THW am Samstag startet

Darüber hinaus wird mit Wärmebildkamera ausgestatteten Drohnen versucht, die vermissten Personen aufzuspüren. Die Aufnahmen der Drohnen dienen gleichzeitig der Dokumentation des Einsatzes. Das Technische Hilfswerk Heidelberg war am Freitag (11. März) auf Nachfrage von HEIDELBERG24 nicht zu erreichen. Wie der Mannheimer Morgen allerdings berichtet, startet die Suchübung am Samstagnachmittag.

Das THW Heidelberg gehört mit rund 180 Mitgliedern zu den drei größten in Baden-Württemberg. 25 Nachwuchskräfte und 105 Aktive sind im Einsatz. Zwölf Fahrzeuge, zwei Boote und verschiedene Anhänger gehören zum Bestand des Fuhrparks. (fas/PM)

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