Das wird (noch) teu(r)er 

Wildpinkeln – nicht in Heidelberg!

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Wildpinkler müssen in Heidelberg tiefer in die Taschen greifen (Symbolbild).

Heidelberg - Wenn die Blase drückt mal schnell hinters Gebüsch – das ist nicht nur unansehnlich, sondern kann auch ganz schön teuer werden. Die neuen Bußgelder:

Weil das sogenannte „Wildpinkeln“ in Heidelberg in den letzten Jahren überhandgenommen hat, greift die Stadt jetzt zu härteren Mitteln. 

Die Bußgeldstelle der Stadt Heidelberg hat seit März 2015 das bisherige Verwarngeld von 55 Euro durch ein „Wildpinkel-Bußgeld“ von 75 Euro, plus Gebühren und Auslagen von 28,50 Euro, ersetzt. Bei einem Folgeverstoß erhöht sich die Geldbuße um weitere 35 Euro. Zudem können noch Schadensersatzansprüche hinzukommen. 

Im Jahr 2014 wurden 262 Personen – überwiegend Männer, aber auch Frauen – wegen dem Urinieren in freier Wildbahn angezeigt. 

Von Januar bis Ende Februar 2015 waren es bereits wieder 30 Personen, die angezeigt wurden. Dabei gibt es in Heidelberg zahlreiche Möglichkeiten, seine Notdurft zu verrichten: Im Stadtgebiet gibt es genügend öffentliche Toiletten oder „nette Toiletten“, die Gastronomiebetriebe anbieten. Mit einem roten Quadrat im Eingangsbereich weisen sie darauf hin, dass Passanten auch ohne Verzehrzwang ihr „stilles Örtchen“ benutzen dürfen.

Stadt Heidelberg/mk

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