Schwerpunktaktion

Falschparker-Kontrolle in der Altstadt – 771 Verwarnungen in einer Woche!

+
Schwerpunktaktion gegen Falschparker in der Altstadt (Archivbild). 

Heidelberg-Altstadt - Ende Oktober kontrolliert der Gemeindevollzugsdienst (GVD) den ‚ruhenden Verkehr‘. Bei der Schwerpunktaktion werden fast 800 Falschparker verwarnt: 

Schwerpunktaktion gegen Falschparker.

Ende Oktober führt der Gemeindevollzugsdienst (GVD) in der Altstadt die zweite schwerpunktmäßige Kontrollaktion des Jahres gegen Falschparker durch. Eine Woche lang kontrollieren Mitarbeiter des GVD „primär“ den ‚ruhenden Verkehr‘ in der Altstadt. 

Die Bilanz: 771 Verwarnungen, 51 abgeschleppte Fahrzeuge! 163 Halter konnten nach „Halterfeststellung“ noch ihr Fahrzeug umparken und entgingen somit dem Abschleppen. 

Bei der Schwerpunktaktion kontrollieren die GVD-Mitarbeiter vor allem, ob Rettungswege für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst frei bleiben, dass Fußgänger und Radfahrer nicht durch parkende Autos behindert werden, dass die Müllabfuhr durchfahren kann und dass Behindertenparkplätze nicht von Unberechtigten zugeparkt werden. Auch die Freihaltung des Fünf-Meter-Bereichs vor und hinter Kreuzungen wird überwacht. 

Bei der letzten Kontrollaktion im Mai wurden 937 Verwarnungen ausgestellt, 31 Fahrzeuge abgeschleppt und 186 Haltefeststellungen durchgeführt.

Klebrige Aktion der Stadt Heidelberg gegen Falschparker

Hintergrund: Wichtige Parkregeln

  • In den Straßen muss eine Durchfahrtsbreite von mindestens drei Metern unbedingt freibleiben. Bis fünf Meter vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen sowie auf Sperrflächen und Grenzmarkierungen darf nicht geparkt werden. 
  • Vor und gegenüber von Grundstücksein- und -ausfahrten darf nicht geparkt werden, außer die Straße ist ausreichend breit. 
  • An engen und unübersichtlichen Straßenstellen, im Bereich von scharfen Kurven sowie vor und in amtlich gekennzeichneten Feuerwehrzufahrten ist das Parken nicht erlaubt und das Halten maximal drei Minuten. 
  • Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs sind inklusive der An- und Abfahrbereiche freizuhalten. 
  • Radverkehrsanlagen sind grundsätzlich freizuhalten, ebenso Gehwege, soweit das Parken nicht durch Beschilderung zugelassen ist.

>>> GVD zieht Bilanz 2017: Mehr Falschparker, weniger Raser in Heidelberg!

pm/rmx

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare