Instagram-Tinder-Mix

Entweder-oder-Fragen auf „faver“: Wird diese Heidelberger App das nächste große Ding?

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Die Gründer von „faver“ Sonia und Chris. Ihre Lieblingskategorie ist Fashion, seine ist Food.

Heidelberg - Was ist besser: Pizza oder Pasta? Marvel oder DC? Um endlich eine Antwort auf Deine Fragen zu bekommen, haben Sonia und Chris eine neue App entwickelt. Alles zu „faver“:

Kleid oder Jeans? Sushi oder Burger? Netflix oder Prime? – Es sind die kleinen Entscheidungen, die wir täglich treffen (müssen). Doch oftmals fällt der noch so einfache Entschluss nicht wirklich leicht und leider ist nicht immer der beste Freund zur Stelle, um ihn um seine Meinung zu fragen – zumindest war das mal so! Denn ein junges Start-up aus Heidelberg hat eine kreative Lösung für alle Entscheidungsfreudigen und -unfreudigen gefunden: Die „faver“-App!

„faver“: Von der Schnapsidee zur Entscheidungs-App

Die Idee ist nach ein paar (oder viel) Bier bei Freunden entstanden“, erinnert sich Chris, Gründer von „faver“, an die Anfangsphase zurück. Er saß vor drei Jahren in einer lustigen Runde zusammen, als er feststellte: „Es müsste doch eine App geben, bei der ich in sekundenschnelle Antworten auf meine täglichen entweder-oder-Fragen bekomme.“ An diesem Abend wurden Pläne geschmiedet und was mit einer Schnapsidee begann, endete schließlich in der App „faver“. 

„faver“: Eine Tinder-Instagram-Entscheidungsapp 

In jeder freien Minuten arbeiteten Sonia, die vor rund eineinhalb Jahren dazu stieß, und Chris an der Idee und konnten so im November 2018 erstmals dem engsten Freundeskreis „faver“ vorstellen. „Zu sehen, mit welcher Begeisterung jemand anderes die eigene Idee nach zwei Jahren Entwicklungszeit nutzt, war sensationell. Mit breiter Brust ging es ein paar Wochen später weiter in die Fußgängerzone in Mannheim, wo wir junge Leute einfach angesprochen und um Feedback gebeten haben. Auch hier war die Reaktion so wie wir sie uns erhofft hatten“, erklären die beiden zufrieden.

Doch wie funktioniert „faver“ eigentlich? Die Antwort: Super einfach!

Ähnlich wie bei der Dating-App Tinder werden dem Nutzer zwei Bilder angezeigt. Dazu steht noch eine entweder-oder-Frage. Nun muss der Nutzer nur noch entscheiden, welches Bild beziehungsweise welche Antwort ihm besser gefällt und dementsprechend nach oben oder nach unten wischen. Der Fragesteller bekommt so in sehr kurzer Zeit ein Stimmungsbild, das zeigt, was die Allgemeinheit besser findet. 

Und wie würdest Du Dich entscheiden? 

„faver“: „Welches Bild soll ich auf Instagram posten?“

Die Fragesteller können zwischen vielen Kategorien wie Beauty, Fashion, Travel, Autos, Sport oder Fun wählen. Eine der am häufigsten gestellten Entscheidungsposts ist die Frage: „Welches Bild soll ich auf Instagram posten?“. Laut Sonia und Chris entsteht auf „faver“ eine Art Vorstufe von Instagram. Die Nutzer zeigen oftmals noch unbearbeitete Fotos und geben Einblicke hinter die Kulissen, bevor ein stark bearbeitetes Foto auf Instagram landet. 

Wir wollen den Begriff „social decisions“ prägen und mit „faver“ eine App anbieten, die bei sämtlichen entweder-oder-Fragen zum Einsatz kommt: Morgens: Dieser oder jener Pulli? Mittags: Burger oder Salat. Abends: Haare offen oder zu? Unsere Vision ist eine App, die Spaß macht, Kreativität und Interaktion wieder mehr ins Rampenlicht rückt und derartige Fragen innerhalb weniger Sekunden durch Freunde, Bekannte, Gleichgesinnte und Influencer beantwortet. Und da sind wir – glauben wir – auf einem sehr guten Weg“, beschreiben die Gründer aus Heidelberg und Mannheim ihre neue App, die es seit dem 1. September kostenlos zu downloaden gibt.

Auch wir haben die App getestet. Hier mit der Beispiel-Frage, ob man lieber Marvel oder DC mag. 

Übrigens: Seit Anfang September wurden bereits über 1.600 Fragen gestellt, die knapp 150.000 Mal beantwortet wurden. 

jol

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