4.000 Kilometer in 10 Tagen

Heidelbergerin hängt bei Ultra-Radrennen quer durch Europa alle Männer ab!

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Fiona Kolbinger gewinnt das Transcontinental Race 2019.

Heidelberg - Krasse Leistung! Fiona Kolbinger ist „mal eben“ vom Schwarzen Meer zum Atlantik gefahren. In zehn Tagen. Mit dem Rad!  

Die deutsche Ultra-Radsportlerin Fiona Kolbinger hat bei ihrer Premiere die siebte Auflage des Transcontinental Race gewonnen. Nach über 4.000 Kilometern zwischen dem bulgarischen Burgas am Schwarzen Meer und dem französischen Brest an der Atlantikküste erreichte die 24 Jahre alte Studentin aus Heidelberg am Dienstagmorgen als erste von 264 gestarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Ziel. 

Heidelberg: Fiona Kolbinger gewinnt als erste Frau das Transcontinental Race

Kolbinger ist die erste Frau, die das Rennen gewinnen konnte. Für die rund 4.000 Kilometer benötigte sie nur 10 Tage, 2 Stunden und 48 Minuten. Bei dem Transkontinental-Rennen sind die Teilnehmer völlig auf sich allein gestellt und müssen nicht nur ihr Essen selbst besorgen, sondern sind auch ohne Mechaniker unterwegs. Zudem müssen die Extrem-Sportler außerhalb der Pflichtstrecken ihre Wege selbstständig festlegen.

Kolbinger, die in Heidelberg ihren Studien der Krebsforschung nachgeht, war seit dem Start am 27. Juli pro Tag zwischen 15 und 17 Stunden auf dem Rad unterwegs und kam mit lediglich vier Stunden Schlaf aus. Seit dem dritten Tag lag sie in Führung. Die letzten Ultra-Sportler werden bis zum 15. August in der französischen Hafenstadt erwartet.

Heidelberg: Fiona Kolbinger gewinnt Transcontinental Race

Das Transcontinental Race wird 2019 zum siebten Mal durchgeführt. Erster Sieger des Radrennens quer durch Europa war der Belgier Kristof Allegaert (Belgien), der das Transcontinental Race insgesamt drei Mal gewinnen konnte. 

Das Transcontinental Race, das Fiona Kolbinger aus Heidelberg 2019 als erste Frau gewann, ist eines der härtesten Ultra-Radrennen der Welt. Route und Distanz ändern sich jährlich. In der Regel legen Ultra-Radler bei dem Transkontinental-Rennen Entfernungen zwischen 3.200 und 4.200 Kilometer zurück – die Gewinner brauchen zwischen sieben und zehn Tagen. Rund 350 Radler nehmen jährlich an dem Rennen teil.

Fiona Kolbinger gewinnt das Transcontinental Race 2019.

2019 führt das Transcontinental Race von Burgas an der bulgarischen Schwarzmeerküste über vier festgelegte Etappenpunkte ins rund 4.000 Kilometer entfernte Brest an der französischen Atlantikküste. Die für alle Fahrer verbindlichen Kontrollpunkte liegen beim Transcontinental Race 2019 auf vier Passgipfeln: Chadschi Dimitar (Bulgarien), Besna Kobila (Serbien), Arlberg-Pass (Österreich) und Alpe D'Huez (Frankreich).

In Österreich geht Fiona Kolbinger aus Heidelberg beim Transcontinental Race in Führung und gibt sie bis zum Ziel in der Bretagne auch nicht mehr ab: Nach 10 Tagen, 2 Stunden und 48 Minuten erreicht sie als Erste das Ziel. Damit hat sie über zehn Stunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Ben Davies.    

rmx/dpa

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