42 harte Kilometer

GELITA Trail Marathon: Große Überraschung

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5. GELITA Trail Marathon Heidelberg.

Heidelberg - Dass der Streckenrekord nicht unterboten wird, ist von Anfang an klar: Trübes, feuchtes Wetter, auf dem nassen, teils glitschigen Boden ist volle Konzentration gefragt.

Aber um Bestzeiten geht es bei einem Trail-Lauf auch gar nicht. Mit einem ‚normalen‘ flachen Marathon hat er denkbar wenig zu tun. „Das musst Du genießen“, freut sich Sebastian von den Sandbox Warriors aus Frankfurt auf den Lauf und erklärt: „Bergauf ist alles ganz easy! Wenn es runter geht, muss man konzentriert laufen.“ „Man muss vorausschauend laufen“, ergänzt Teamkollege Clemens.

Fotos: 5. GELITA Trail Marathon Heidelberg

Klar, durch die Thingstätte, den weißen Stein oder den Königstuhl hoch und wieder runter, da kann ein Stock oder ein Stein verhängnisvoll sein. Ebenfalls tückisch sind die Stufen der Himmelsleiter.

Als schnellster Marathon-Läufer ist Pierre-Emmanuel Alexandre im Ziel. Drei Stunden und sechs Minuten - fast schon eine heldenhafte Leistung bei den Bedingungen.

Er gewinnt mit deutlichem Vorsprung. Der Top-Favorit Florian Neuschwander kommt diesmal nicht ins Ziel. Nach 36 Kilometern - unmittelbar nach der Himmelsleiter - stürzt er und verletzt sich am Knie. Er sieht es gelassen: „Man kann nicht immer gewinnen.“

Bei den Frauen gewinnt Aoife Quigly. Sie kommt mit Vorsprung ins Ziel feiert somit ihren Hattrick. Sie kann sich sogar um drei Minuten steigern mit einer Zeit von drei Stunden und 44 Minuten.

>>> Testlauf GELITA Trail Marathon: Schwitzen mit Florian Neuschwander

chr/hew

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