Gemeinderats-Entscheid

Radbrücke über Neckar: Bürgerbeteiligung startet Mitte Juli

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In der Nähe des Wieblinger Wehrs soll eine neue Radbrücke über den Neckar gebaut werden (Archivbild).

Heidelberg - Die Rad- und Fußgängerbrücke über den Neckar rückt näher! Der Gemeinderat beschließt am Donnerstag, für den Ideenwettbewerb die Bürger zu beteiligen. 

Schritt für Schritt zur neuen Radbrücke über den Neckar.

Der Gemeinderat hat am Donnerstag (29. Juni) entschieden, die Bürger am Ideenwettbewerb zur neuen Rad- und Fußgängerbrücke über den Neckar zu beteiligen. Im Juli 2017 hatte das Gremium für den Neubau einer Brücke zwischen Bergheim und dem Neuenheimer Feld etwas östlich des Wieblinger Wehrstegs (zur Ernst-Walz-Brücke hin) gestimmt.

Geplant wird mit Kosten von 10,5 Millionen Euro. 2021 könnte die Brücke schon stehen.

Das Ziel ist eine „

komfortable Anbindung der südlichen und südwestlichen Stadtteile an das Neuenheimer Feld, eine Entlastung der Ernst-Walz-Brücke und der Mittermaierstraße sowie eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Umfeld der neuen Brücke in Bergheim

“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Bürgerbeteiligung am 13. Juli

Der jetzt anstehende zweistufige Planungswettbewerb sieht die intensive Einbindung von Bürgern und Interessensgruppen (Stadtteilvereine, Bezirksbeiräte, Universität, Beirat für Menschen mit Behinderungen, ADFC, Interessengemeinschaft Rad, Interessengemeinschaft Fuß) vor.

In der ersten Stufe, dem Ideenwettbewerb, soll gemeinsam mit den Bürgern die Aufgabenstellung für die Planungsbüros erarbeitet werden. Bürger können sich bei einem öffentlichen Forum am 17. Juli (Bürgerhaus Bahnstadt, 18 Uhr) oder über das Internet beteiligen. 

Die Online-Beteiligung startet am 13. Juli und läuft bis zum 29. Juli unter www.heidelberg.de/radverbindung. Die Aufgabenstellung betrifft unter anderem die Brückengestaltung und -konstruktion, die Gestaltung/Umgestaltung der Zu- und Abfahrten sowie die städtebauliche und freiraumplanerische Konzeption im Umfeld der neuen Brücke.

Jury soll in 2019 über Entwürfe entscheiden

Die Aufgabenstellung wird dann vom Gemeinderat beschlossen und anschließend an die teilnehmenden Planungsbüros gegeben. Eine Jury-Entscheidung über die eingereichten Entwürfe ist dann für das erste Halbjahr 2019 vorgesehen. 

Daran schließt sich die zweite Phase – der Realisierungswettbewerb – an. Hier werden die vielversprechendsten Entwürfe aus dem Ideenwettbewerb vertiefend bearbeitet. Eine erneute Jurysitzung mit Entscheidung ist dann für das zweite Halbjahr 2019 vorgesehen.

Hintergrund

Entstehen soll eine etwa sechs Meter breite Querung über den Autobahnzubringer, die Vangerowstraße und den Neckar, die innovativ, baukonstruktiv und gestalterisch die Integration von Stadt- und Landschaftsraum gewährleistet. 

Die zukünftige Rad- und Fußwegeverbindung über den Neckar ist Teil der geplanten Radhauptachse zwischen Mannheim und Schwetzingen. Zudem soll sie eine attraktive Verbindung zwischen den nördlichen und südlichen Stadtteilen darstellen. Von der Querung verspricht sich die Verwaltung auch eine Reduzierung des Autoverkehrs im Stadteingang Bergheims. 

rmx

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