Privatsphäre ade?

Gemeinderat beschließt Videoüberwachung 

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Die Videoüberwachung kommt nach Heidelberg. Das hat der Gemeinderat beschlossen. (Symbolbild)

Heidelberg - Straftaten senken durch Videoüberwachung an zwei öffentlichen Plätzen in der Stadt? Der Gemeinderat hat entschieden:

Nachdem der Haupt- und Finanzausschuss der Videoüberwachung zugestimmt hat, muss jetzt auch der Gemeinderat am Donnerstagabend abstimmen.

Mit 27 zu 15 Stimmen hat der Heidelberger Gemeinderat am Abend zugestimmt, dass auf dem Bismarckplatz sowie auf dem Bahnhofsvorplatz künftig Videokameras den öffentlichen Bereich in die Linse nehmen.

Die Aufzeichnungen sollen nach 48 Stunden überschrieben werden und damit nur der Aufklärung möglicher Straftaten dienen.

Stadtrat Felix Grädler (Grüne) erklärt: „Mit dem geplanten System werden meiner Meinung nach die Persönlichkeitsrechte nicht verletzt, weil die Aufzeichnungen ja nur analysiert werden, wenn eine Straftat in diesen beiden Bereichen gemeldet wurde.“

Doch die Mehrheit der Grünen lehnt die Überwachung durch Kameras ab. Sie glauben, dass die Kosten von rund 120.000 Euro in keiner Relation zum Nutzen stehen, heißt es in einer Pressemitteilung.

jab

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