„Vorsätzlich getötet“

Getötete Julia B. (†26): Lebensgefährte wegen Totschlags angeklagt

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Blumen und ein Teddybär und ein Engel am Fundort der Leiche erinnern an den viel zu frühen Tod von Julia B.

Heidelberg - Fast ein halbes Jahr nach dem Fund der Leiche von Julia B. (†26) erhebt die Staatsanwaltschaft nun Anklage gegen den Lebensgefährten:

Am 1. September wird Julia B. aus Heidelberg in der Nähe der A5 bei Zwingenberg tot aufgefunden. Ihr damaliger Lebensgefährte sitzt bereits in Untersuchungshaft

Frauenleiche auf Feldweg gefunden!

Seit Mitte Januar liegen die Akten der Staatsanwaltschaft in Heidelberg vor. Am Dienstag (30. September) hat sie die Anklage wegen des Vorwurfs des Totschlags gegen den dringend verdächtigen Lebensgefährten zum Schwurgericht erhoben. Er soll die 26-Jährige „im Rahmen eines Beziehungsstreits in der gemeinsamen Wohnung in Heidelberg-Emmertsgrund vorsätzlich getötet“ haben, heißt es in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft. 

Hintergrund

Seit dem 13. August wurde Julia B. vermisst. Am 1. September finden Beamte der Kripo die Frauenleiche, die sich später als die Vermisste herausstellen soll. Die Polizisten sind eigentlich gerade dabei, die Suche nach Julia B. vorzubereiten.

Der Lebensgefährte räumt ein, vor dem Verschwinden in der gemeinsamen Wohnung Streit mit der jungen Frau gehabt zu haben. Ein Geständnis, dass er sie auch getötet hat, gibt es bislang nicht.

Die Polizei hatte bereits im September einen Zeugenaufruf gestartet und fragte, wer den Lebensgefährten nach dem 12. August gesehen hat. Jedoch erhielt die Polizei bislang nur wenige Hinweise.

pm/jol

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