Vier Küken

Pfauen-Nachwuchs im Zoo

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Verstärkung für die Blauen Pfauen im Zoo Heidelberg.

Heidelberg-Handschuhsheim - Verstärkung für die Blauen Pfauen im Tiergarten: Im August sind vier Pfauenküken geschlüpft und machen jetzt Erkundungs-Touren durch den Zoo. 

Gleich vier Pfauenküken sind Anfang August im Zoo Heidelberg geschlüpft. 

Eine der beiden Pfauenhennen hatte ihr Nest im hohen Gras im Gehege der schwarzen Ayam Cemani Hühner angelegt und die Eier erfolgreich ausgebrütet. Hielten sich Mutter und Küken die erste Zeit noch innerhalb des Geheges auf, sind die vier Geschwister seit ein paar Tagen auch außerhalb zu sehen und tippeln gemeinsam mit ihrer Mama neugierig durch den Zoo.

Erkundungs-Touren auf dem Gelände

Wie die erwachsenen Pfauen auch, darf sich der Nachwuchs auf dem gesamten Zoogelände frei bewegen. Pfauen sind von Natur aus standorttreue Vögel und können daher gut als Freigänger gehalten werden. Bei ihren Ausflügen mit Mama machen die Küken nicht nur die Besucherwege unsicher, sondern schauen auch mal ‚hinter die Kulissen‘ in die Wirtschaftsbereiche. 

Sogar auf der Afrika-Anlage waren sie schon unterwegs und haben dort erste Bekanntschaft mit Kudu, Strauß & Co. gemacht – alles muss schließlich genau erforscht werden! Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis auch in anderen Zoobereichen auf Erkundungs-Tour gehen.

‚In der Jugend‘ gut getarnt

Wenn Besucher die „Pfauen-Gang“ bei ihren Spaziergängen im Zoo Heidelberg entdecken möchten, müssen sie mitunter ganz genau hinschauen. Das braune Federkleid der Jungtiere macht sie auf vielen Untergründen oder im hohen Gras fast unsichtbar. Erst im Alter von zwei Jahren erhalten die Hähne das typische, blau-glänzende Gefieder.

Mit dem braunen Federkleid sind die Jungtiere im hohen Gras fast unsichtbar.

Die Hennen bleiben ihr Leben lang bräunlich gefärbt, nur der Hals ist bei den erwachsenen Vögeln etwas auffälliger gezeichnet. Pfauen-Papa Kasimir ist ein gutes Beispiel, wie prachtvoll das Gefieder eines ausgewachsenen Hahns aussehen kann. Seine Schmuckfedern können bis zu eineinhalb Metern lang werden und schillern, je nach Lichteinfall in Blau, Grün oder Gold. Zurzeit sieht er jedoch etwas ungewohnt aus, denn in den vergangenen Wochen hat Kasimir die langen Federn abgeworfen.

Doch keine Panik, das Abwerfen der Federn ist ganz natürlich und nennt sich Mauser. Männliche Pfauen verlieren meist zum Herbstbeginn, nach der Brutsaison, ihre alten Schmuckfedern. Bis zum Frühjahr sind sie nachgewachsen, sodass Kasimir pünktlich zur Balz seine beiden Hennen – und auch die Zoobesucher – wieder wie gewohnt mit seinem schillernden Rad beeindrucken kann.

Hintergrundinfo Blauer Pfau

Ursprünglich stammt der Blaue Pfau aus Ländern des indischen Subkontinents wie Bangladesch, Bhutan, Nepal oder Indien. Vor über 4.000 Jahren kam er nach Europa und wurde dort vor allem als Ziervogel in Parkanlagen gehalten. In seinen Heimatländern findet man Pfauen vor allem im dichten Dschungel in der Nähe von Wasserstellen.

Prachtvolles Federkleid.

Blaue Pfauen fressen bevorzugt Insekten, Früchte, kleine Säuge- oder Kriechtiere. Besonders bekannt sind Pfauenhähne für ihre ausgiebige Balz, die durch das bekannte „Radschlagen“ gekennzeichnet ist. Dabei stellt er die langen, mit Pfauenaugen versehenen Rückenfedern zu einem Rad auf, um so den Weibchen zu imponieren. 

pm/rmx

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