Schwangere Frau in Uniklinik ‚gestrandet‘ 

Verzweifelter Vater startet Aufruf – und wird von der Herzensgüte der Heidelberger überwältigt! 

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Marios Facebook-Post wir an nur einem Tag über 20.000 Mal geteilt! 

Heidelberg/Hannover - Am Sonntag (17. Juni) startet der Hannoveraner Mario S. (38) einen Aufruf auf Facebook. Er ist verzweifelt, da seine schwangere Frau in einem Heidelberger Krankenhaus bleiben muss. Doch dann...

+++UPDATE 22. Juni: Schwangere Frau in Klinik: Hier wohnt Marios (38) kleine Familie jetzt! +++

Marios Frau Iwona ist im sechsten Monat schwanger, als sie in der Nähe von Heidelberg mit der kleinen Tochter der beiden auf Mutter-Kind-Kur ist. Doch dann der Schock: Sie verliert Fruchtwasser und wird am 12. Juni in die Uniklinik in Heidelberg eingeliefert! Für die nächsten drei Monate – beziehungsweise bis zur Geburt des Kindes – darf sie das Krankenbett nicht verlassen.

>>> Du willst der Familie helfen? Hier geht‘s zum Spendenkonto „Hilferuf Frühgeburt“

Eine lange Fahrt nach Hannover – viel zu gefährlich für Mutter und Kind! Am Montag (18. Juni) muss der Familienvater zusammen mit der kleinen Tochter wieder nach Hause fahren. Er will seine Frau aber nicht so lange alleine lassen. Wenn er doch nur eine Möglichkeit hätte, in Heidelberg zu bleiben! 

Sich für die drei Monate eine Wohnung in Heidelberg nehmen – für die kleine Familie viel zu teuer. Der 38-Jährige ringt sich dazu durch, einen Aufruf bei Facebook zu starten. Obwohl Betteln eigentlich nicht seine Art ist, wie er selbst sagt. 

In einem Facebook-Post erzählt er seine Geschichte und fragt die Community, ob nicht jemand ein preisgünstiges Zimmer für ihn und seine Tochter wüsste. 

Das große Herz der Heidelberger 

Die Resonanz ist überwältigend. Innerhalb eines Tages wird der Post über 20.000 Mal geteilt, zahlreiche wildfremde Menschen melden sich bei Mario und bieten ihm und seiner kleinen Familie Hilfe an. 

Sie wollen ihm ihre Wohnungen öffnen, bieten ihm an auf die Tochter aufzupassen, wollen Geld spenden, ihnen Sachen für das noch nicht geborene Baby schenken und zeigen damit einfach eins: Das Heidelberger Herz ist riesengroß!

„Ich hätte mir das nie vorgestellt!“, erzählt uns der verblüffte Mario. Auch seine Frau Iwona ist ergriffen von so viel Herzensgüte. 

Eine Facebook-Nutzerin Taschy M. fasst den Grund dafür unter dem Post treffend zusammen: „Wenn es um Kinder geht, sind wir alle eine große Familie.“

Am Montag dann die gute Nachricht: Mario kann am Mittwoch (20. Juni) mit seiner Tochter in einer Elternwohnung der Kinderklinik unterkommen. Es gibt sogar einen Kindergarten für die Kleine! Er muss zwar 7 Euro am Tag bezahlen und sich selbst um die Verpflegung kümmern, doch er kann zumindest an der Seite seiner Frau sein! 

Am Montag (18. Juni) muss der 38-Jährige jedoch wieder nach Hannover fahren. Er hat viel zu erledigen... 

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Der Familienvater hat ein Spendenkonto eingerichtet. Er weiß sonst nicht, wie er diese große finanzielle Belastung die nächsten Monate stemmen soll. 

kp

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