Von klassisch bis pop

Am Sonntag: „Heidelberg singt“ an 50 Orten!

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Natürlich wird bei „Heidelberg singt“ auch das Schloss Heidelberg als Klangoase dienen. (Archivbild) 

Heidelberg – Am Sonntag wird es musikalisch in der Stadt! Denn bei „Heidelberg singt“ wird an über 50 Orten in der Stadt gesungen – von klassisch bis Pop ist alles vertreten. Der Hintergrund:

Bei „Heidelberg singt“ wird am 9. April an über 50 Orten in der Stadt gesungen – von klassisch bis Pop ist alles vertreten. Das Musikfestival „Heidelberger Frühling“ hat bereits zum zweiten Mal zu diesem musikalischen Event aufgerufen, das Heidelbergs Tradition als Liedstadt erlebbar machen soll. 

Zuhörer sind herzlich eingeladen, zwischen 10 und 16 Uhr durch die Stadt zu flanieren und an den einzelnen Klanginseln halt zu machen. Einen Überblick über alle teilnehmenden Orte und Ensembles gibt es unter www.hdsingt.de. Außerdem liegt an allen Veranstaltungsorten ein Faltblatt aus, in dem die Konzertorte auf einem Stadtplan eingezeichnet sind. Der Eintritt ist frei.

„Beim Lied geht es zuerst ums Wort und um die Geschichte“, sagt Clarissa Müller. „Man muss die Geschichte erzählen. Und die Geschichte fesselt – immer wieder aufs Neue.“ Die Sopranistin ist eine von rund 500 Sängern, die im vergangenen Jahr dem Aufruf des Heidelberger Frühling folgten, die Liedstadt Heidelberg an einem Nachmittag zu neuem Leben zu erwecken. Fast viermal so viele Menschen hörten zu.

Feier der Vielfalt

Im Vordergrund steht in diesem Jahr die Vielfalt – sowohl bei den dargebotenen Musikstilen als auch bei den Teilnehmern: Menschen aus 160 Nationen leben in der Stadt. 

Sie alle haben ihre ganz eigenen Lieder und ihre eigene Musik. „Heidelberg singt“ möchte 2017 eine Plattform der Begegnung sein: Ensembles mit deutschen Wurzeln treffen auf Menschen und Lieder, die man in Syrien singt, in Afghanistan, Frankreich, Amerika, Eritrea und all den anderen Nationen, aus denen unsere alten und neuen Nachbarn stammen. 

Ein gemeinsamer Abschluss führt alle Teilnehmer singend in der Neuen Aula der Universität Heidelberg zusammen.

Neue Räume

„Heidelberg singt“ war 2016 eine Gelegenheit, um sich zu begegnen – und will das auch 2017 wieder sein. Wir möchten mit „Heidelberg singt“ Orte schaffen, die ein interaktives Konzerterlebnis von (Laien-) Musikern verschiedener Herkunft und von Sängern und Zuhörern ermöglichen. Durch Musik, Gesang und das gegenseitige Zuhören kann so ein Gemeinschaftsgefühl entstehen und die Stadt noch ein Stückchen weiter zusammenwachsen“, so Clarissa.

Heidelberger Frühling/kp

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