84 Millionen Euro

Kartellstrafe für HeidelbergCement-Tochter 

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HeidelbergCement-Tochter will sich gegen Kartellstrafe wehren (Symbolfoto)

Heidelberg - Der Konzern HeidelbergCement hat Probleme mit der italienischen Kartellbehörde. Gegen die italienische Tochter Italcementi wurde eine Geldstrafe von 84 Millionen Euro verhängt.

Italcementi werde Rechtsmittel gegen die Entscheidung und das Bußgeld einlegen, teilt HeidelbergCement in der Nacht zum Dienstag mit. 

Dem italienischen Unternehmen wird vorgeworfen, Preise für Grauzement von Juni 2011 bis Januar 2016 in Italien mit Wettbewerbern abgesprochen zu haben. HeidelbergCement hatte den italienischen Konkurrenten im dritten Quartal 2016 für rund 3,7 Milliarden Euro übernommen. 

Italcementi sei fest davon überzeugt, unter vollständiger Einhaltung geltender Kartellgesetze gehandelt zu haben, heißt es weiter. Deshalb gehe man davon aus, dass die Vorwürfe der Behörde sowohl in sachlicher als auch in rechtlicher Hinsicht unbegründet seien. 

HeidelbergCement hat sich nach eigenen Angaben im Anteilskaufvertrag mit den damaligen Haupteigentümer, der Finanzholding Italmobiliare der Familie Pesenti, gegen derartige Risiken abgesichert.

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dpa/kab

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