Heideldruck setzt auf Digitaldruck

Ist das der Weg aus der Krise?

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Heidelberg - Fünf Verlustjahre in Folge, satte 95 Millionen Miese nach neun Monaten im Geschäftsjahr 2014/2015: Heideldruck steckt tief in der Krise. Das soll sich nun ändern...

Auf dem Weg aus der Krise setzt der Maschinenbauer Heidelberger Druck große Hoffnungen in den Digitaldruck. Dessen Anteil am Umsatz solle von derzeit rund fünf Prozent auf etwa zehn Prozent im Jahr 2020 steigen, so Unternehmenschef Gerold Linzbach in Wiesloch. 

Dadurch erhofft sich der Konzern eine stärkere Kundenbindung, schließlich brauchen die Käufer auch die passende Farbe für die Maschine, wohingegen es für den herkömmlichen Druck viele andere Anbieter gibt.

Heideldruck steckt mitten in einer Neuausrichtung. Zuletzt hatte das Unternehmen nach fünf Verlustjahren in Folge wieder einen Jahresüberschuss von vier Millionen Euro erzielt. „Mit der schwarzen Null hatten wir den Beweis, dass wir nicht zu Verlusten verdammt sind, aber das war eben nicht genug", sagte Linzbach. "Wir sind von der Intensivstation runter.“ Kurzarbeit gebe es aber in einigen Bereichen noch immer.

Vorläufige Jahreszahlen will der Konzern Anfang Mai vorstellen. 

dpa/rob

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