Vor allem Kinder und Jugendliche

2.700 Freiwillige nehmen am Heidelberger Frühjahrsputz teil!

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Heidelberg kann sauber in den Frühling starten: 2.700 Freiwillige nehmen am Frühjahrsputz teil. (Archivbild)

Heidelberg - Die Stadt blitzt und blinkt wieder. 2.700 Helfer befreien alle Ecken vom Dreck eines ganzen Jahres. Die größten Übeltäter: Kippen und Hundekotbeutel!

Rund 2.700 Heidelberger beteiligen sich vom 11. bis 18. März 2018 trotz wechselhaften Wetters am stadtweiten Frühjahrsputz. 

Aufgrund des starken Schneefalls am Sonntag (18. März) müssen der Natur- und Waldputztag für Familien leider kurzfristig abgesagt werden. Trotzdem kommen einige unermüdliche Putzer zu den Treffpunkten. Da der Abfall unter dem Schnee nicht zu erkennen ist, nutzen sie die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Sonntagsspaziergang. 

Bürgermeister Wolfgang Erichson eröffnete am Sonntag (11. März) die Putzwoche auf der „alla hopp!“-Anlage in Kirchheim mit sechs Heidelberger Sportvereinen.

Heidelberger Frühjahrsputz lohnt sich

Der Einsatz für die Sauberkeit der Stadt lohnt sich: Ausgerüstet mit Handschuhen, Zangen und Mülltüten sammeln die fleißigen Helfer mehr als 125 Kubikmeter Abfall ein. Besonders der Nachwuchs Heidelbergs ist mit großem Engagement dabei: Insgesamt 2.200 Kinder und Jugendliche aus 46 Schulen, Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen helfen mit, ihr Umfeld blitzblank werden zu lassen. 23 Vereine, Firmen und Institutionen sind mit rund 290 Personen mit von der Partie. 

Gereinigt werden die Gebiete rund um die Schulen, Kindertagesstätten und Vereinsgelände sowie öffentliche Plätze, Straßen und die Grünflächen in den Stadtteilen.

Müll soweit das Auge reicht: Zigarettenkippen und viele Hundekottüten

Die engagierten Putzer sammeln jede Menge Zigarettenkippen, gefüllte Hundekotbeutel, Papiertaschentücher sowie Metallteile, Autoreifen, große und kleine Verpackungen und Glasscherben auf. 

Zu den größeren Fundstücken zählen ein Drucker auf dem Parkplatz hinter dem Marstallhof, ein Fernseher im Kirchheimer Feld, eine Leiter in der Bahnstadt und ein Schreibtisch in Rohrbach. Generell berichten viele, dass der Wald und die Grünflächen in der Stadt recht sauber sind. Trotzdem schütteln die Helfer oftmals den Kopf über das, was sie finden.

pm/hew

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