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Heidelberger Gründerszene von heute sorgt für unsere Jobs von morgen

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Von: Katja Postillion

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Heidelberger Gründerszene von heute sorgt für unsere Jobs der Zukunft (Symbolfoto)
Heidelberger Gründerszene von heute sorgt für unsere Jobs der Zukunft (Symbolfoto) © Pixabay

Heidelberg - Die folgenden Unternehmen und Vereine stehen Dir für Dein Start-up mit professioneller Beratung tatkräftig zur Seite. Nirgendwo sind die Voraussetzungen besser!

Wer eine gute Idee hat, darf nicht lange zögern: Damit aus dem kleinen Funken kein kurzes Strohfeuer, sondern langfristig Erfolg wird, benötigt ein Start-up-Neuling am besten Hilfe von einem Accelerator. Es gibt inzwischen einige Unternehmen in Heidelberg, die sich darauf spezialisiert haben. Es existiert sogar eine regelrechte Szene, die Erfinder und Gründer von der Entwicklung bis zur Umsetzung begleiten.

Wo Du ‚erste Hilfe‘ findest:

Beraten, vermitteln, vernetzen​ 

Das Angebot der Heidelberg Startup Partners ist so vielfältig wie die von ihnen unterstützten Gründungsvorhaben. Es beginnt bei der grundsätzlichen Sensibilisierung für die Karriereoption „Existenzgründung“, reicht von einer ersten Bewertung der Geschäftsidee, über die Beratung zu staatlichen Fördermöglichkeiten bis zur Hilfe bei der Erstellung eines Businessplans oder Fragen zum Patentrecht. 

Wichtig ist auch der Aspekt „Netzwerken“: Die Initiative vermittelt Kontakte zur Branche und Investoren, bietet Seminare und Netzwerktreffen (etwa die Veranstaltungsreihe „Zünder für Gründer“) und fördert den Aufbau interdisziplinärer Teams. Rund 30 Gründungsvorhaben haben die Heidelberg Startup Partners bereits beraten und begleitet. Im Fokus ihrer Aktivitäten stehen die Bereiche LifeScience, BioTech und IT, aber auch Gründungen aus anderen Fachgebieten der Natur-, Sozial- oder Geisteswissenschaften werden von ihnen unterstützt.

Heidelberg Startup Partners, hervorgegangen aus dem Gründerverbund Heidelberg, ist ein Zusammenschluss von Heidelberger Bildungs- und Forschungseinrichtungen, der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar und des Technologieparks Heidelberg. Zu den Mitgliedern zählen das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), die EMBL-EM GmbH für das European Molecular Biology Laboratory, die Pädagogische Hochschule Heidelberg, die SRH Hochschule Heidelberg gGmbH, die technology transfer heidelberg GmbH, die Universität Heidelberg sowie deren Medizinische Fakultät. „Unser Ziel ist die Sicherung des langfristigen Erfolgs der Gründungen“, sagt Thomas Prexl, Leiter des Gründerbüros der Heidelberg Startup Partners: „Hierzu bündeln wir die Kräfte aller in den Heidelberg Startup Partners vertretenen Institutionen.

Gründungsbeispiele​ 

Das Start-up „Conias Risk Intelligence“ ist aus dem Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg, Fachbereich Internationale Beziehungen und Außenpolitik hervorgegangen. Es entwickelt datenbankbasierte Instrumente, mit denen Unternehmen Risiken aus inner- und zwischenstaatlichen Konflikten frühzeitig erkennen und abschätzen können. Die Heidelberg Startup Partners begleiten die Conias Risk Intelligence während des gesamten Gründungsprozesses. 

Das Startup InoCard von Prof. Dr. Patrick Most und Prof. Dr. Hugo Katus aus der Medizinischen Fakultät Heidelberg hat eine neuartige Gentherapie entwickelt, um Herzmuskelschwäche langfristig erfolgreich zu behandeln. Bei der Therapiemethode wird das Gen angesprochen, das für die Verbesserung der Pumpkraft des Herzmuskels verantwortlich ist. Die Heidelberg Startup Partners und die technology transfer heidelberg GmbH unterstützen InoCard bei der Firmengründung und der Suche nach Investoren.

pm/kpo

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