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Hochwasser in Heidelberg: Pegel steigt wieder – Stadt reagiert mit Sandsäcken

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Von: Tobias Becker

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Menschen bauen Sandsäcke gegen das Hochwasser in Heidelberg auf.
In Heidelberg wurden im Bereich der Alten Brücke Sandsäcke gegen das Hochwasser aufgebaut. © René Priebe / PR-Video

Heidelberg – Der Wasserpegel des Neckars steigt in einen kritischen Bereich. Die Stadt schützt nun die B37 durch Sandsäcke, um die Fahrbahn nicht sperren zu müssen.

Der vergangene Sommer wurde geprägt von Regen und einer Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und anderen Teilen Deutschlands, die man sich so wohl kaum ausmalen konnte. Neu ist es hingegen nicht, denn nahezu jedes Jahr steigt der Pegel der Flüsse in der Region.

Die Ufer von Rhein und Neckar in Mannheim und Heidelberg steigen bei anhaltendem Regen schnell an, so auch im vergangenen Jahr. Menschen, die in der Nähe der Flüsse wohnen, kennen das nur zu gut und wissen auch meist, was bei Starkregen und Hochwasser zu tun ist. Einziges Problem: Niemand weiß genau, wann es soweit ist.

Hochwasser in Heidelberg: Sandsack-Barrikade gegen das Hochwasser

Um größeren Schäden vorzubeugen, beginnt die Stadt Heidelberg, gegen ein mögliches Hochwasser vorzugehen. So haben Mitarbeitende vom Abwasserzweckverband Heidelberg am Mittwoch im Bereich der Alten Brücke rund 2.000 Sandsäcke aufgestapelt. Der Grund: Der Wasserpegel des Neckars sollte bis auf 3,5 Meter steigen und hätte so die B37 überfluten können.

StadtHeidelberg
Bevölkerung160.355 (2019)
Gründung1196
OberbürgermeisterEckart Würzner

Durch die Sandsäcke soll eine Sperrung der Fahrbahn verhindert werden, heißt es. Auf der Homepage der Stadt heißt es, dass der Bereich ab einem Wasserpegel von 3,55 Meter überflutet wird. Erreicht wurden am Nachmittag 3,37 Meter, allerdings ging der Wasserpegel bereits am Abend zurück auf 3,14 Meter, laut Wasserstraßen und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). (tobi)

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