21 Straftaten in Heidelberg

Wie extrem sind die Linken in der Region?

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Innenministerium Baden-Württemberg gibt Auskunft über Linksextremismus (Symbolfoto)

Heidelberg - Während die linksextreme Szene in der Rhein-Neckar Region jährlich ein Stückchen wächst, sinkt gleichzeitig die Hemmschwelle zur Gewalt, das berichtet das Innenministerium:

Nach den G20-Krawallen in Hamburg fragen sich nicht nur die Bürger der Rhein-Neckar Region, sondern auch die CDU Heidelberg, wie stark der Linksextremismus in Heidelberg und Umgebung ausgeprägt ist. Auf Anfragen der Partei gibt das Innenministerium einige Informationen preis:

Steigende Mitgliederanzahl

Rund 2.630 Personen und damit etwas mehr als im Vorjahr sind laut dem Ministerium derzeit der linksextremen Szene in Baden-Württemberg zuzuordnen. Rund ein Drittel davon sei dabei als gewaltorientiert einzustufen. Sein Ziel sei es unter anderem, Straftaten gegen das ,rechte' Spektrum, staatliche Einrichtungen und Polizeibeamte auszuüben. 

Im Jahr 2016 verzeichnete das Polizeipräsidium Mannheim über 70 Straftaten der politisch linksmotivierten Kriminalität. Darunter waren 54 Taten als linksextrem anzusehen. Allein in Heidelberg kam es im vergangen Jahr zu 21 Straftaten wie Beleidigungsdelikte oder Sachbeschädigungen von Linksextremen. 

Es ist außerdem bekannt, dass Personen aus der Rhein-Neckar Region bei den Ausschreitungen in Hamburg vorläufig festgenommen wurden. 

Der Rhein-Neckar Kreis stellt damit einen regionalen Schwerpunkt der gewaltsamen linken Szene in Baden-Württemberg dar. 

pm/jol

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