Kriminalprävention

An zentralen Plätzen: Heidelberg bekommt „intelligente Videoüberwachung“

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Heidelberg beteiligt sich an dem Projekt „intelligente Videoüberwachung“

Heidelberg - Ein Mannheimer Projekt wird auf Heidelberg ausgeweitet: Videokameras an zentralen Plätzen  sollen künftig dank einer intelligenten Software Straßenkriminalität erkennen!

Die Stadt plant den Einsatz von Kameras an Kriminalitätsschwerpunkten und wird sich an dem Projekt „Intelligente Videoüberwachung“ beteiligen, das die Stadt Mannheim derzeit in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Mannheim und dem Fraunhofer Institut vorbereitet.

So funktioniert‘s

Die Videokameras sind mit einer intelligenten Software ausgestattet. Diese wertet die Bilderströme der Kameras elektronisch aus und schlägt bei der Polizei nur dann Alarm, wenn sie atypische Bewegungsmuster erkennt – wenn beispielsweise jemand schlägt, rennt, fällt oder am Boden liegt. Dadurch soll sich der Polizeieinsatz für die Beobachtung an Monitoren beträchtlich reduzieren. 

>>> Kriminalitäts-Statistik des Polizeipräsidiums Mannheim 2017 

Mannheim ist die erste Kommune, die das Programm anwenden wird. Vor dem Hintergrund der Sicherheitspartnerschaft, die Heidelberg im Februar 2018 mit dem Innenministerium geschlossen hat, wird das Projekt auch auf Heidelberg ausgeweitet. Das moderne System soll an den Kriminalitätsschwerpunkten Bismarckplatz und Willy-Brandt-Platz eingesetzt werden. Für die Anschaffung und Installation der Kameras hat der Gemeinderat am 18. März bereits überplanmäßige Mittel in Höhe von 122.100 Euro bewilligt.

In Heidelberg müssen nun die gleichen technischen Voraussetzungen geschaffen werden, wie in Mannheim. Das Fraunhofer Institut wird testen, ob die geplanten Standorte für intelligente Videoüberwachung geeignet sind und macht gegebenenfalls Alternativvorschläge.

pm/kab

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