Bis Ende 2023

„Interimslösung“: Kreativwirtschaft weiter im Dezernat 16

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Die ehemalige Feuerwache Dezernat 16 soll weiter Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum bleiben.

Heidelberg - Es ist eine Erfolgsgeschichte, die zumindest bis Ende 2023 am derzeitigen Standort fortgeschrieben wird: Das Dezernat 16 soll weiter Kreativwirtschaftszentrum bleiben.  

Kultur- und Kreativwirtschaft weiter im Dezernat 16 in Bergheim!

Nach dem Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss sprachen sich auch die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch (8. November) einstimmig für den Verbleib der Kultur- und Kreativwirtschaft in der ehemaligen Feuerwache in der Emil-Maier-Straße aus.

Die Zwischennutzung des Gebäudes für Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft ist bislang bis Ende 2018 befristet und soll um fünf Jahre verlängert werden. Für den Unterhalt des Kultur- und Kreativwirtschaftszentrums sind für die weiteren fünf Jahre 182.000 Euro veranschlagt.

Allerdings ist der derzeitige Standort nur als „Interimslösung“ zu verstehen. Das machte Oberbürgermeister Eckart Würzner in der Ausschusssitzung deutlich, als ein Antrag der Grünen-Fraktion diskutiert wurde. 

Frage nach langfristiger Perspektive 

Die Grünen hatten mit Blick auf die „Planungssicherheit der Akteure“ in dem Antrag von der Stadt ein „Nutzungskonzept für das Kultur- und Kreativwirtschaftszentrums Dezernat 16“ gefordert. Das Konzept soll u.a. klären, „welche langfristige Perspektive die Stadt den dort ansässigen Kreativschaffenden geben“ kann und eine Kalkulation darüber vorlegen, „was ein langfristiger Betrieb im Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum Dezernat 16 kosten würden (Vergleich der Varianten Sanierung, Neubau und Zwischenlösungen)“. 

Würzner stellte klar, dass die Formulierung des Antrags zu sehr den derzeitigen Standort im Blick habe. „Selbstverständlich“ wolle die Stadt „eine solche Struktur im Stadtgebiet aufrechterhalten“. Allerdings könne man den Kreativen nicht sagen, dass das Kreativwirtschaftszentrum „ewig“ in der ehemaligen Feuerwache bleiben werde. Aufgrund von energie- und bautechnischen Gegebenheiten wisse man, dass „wir das Gebäude so nicht langfristig nutzen können“, so Würzner. 

Ein Gesamtkonzept für die Kreativwirtschaft müsse für das Stadtgebiet erarbeitet werden, fand der Oberbürgermeister. Auch Anke Schuster (SPD) und Judith Marggraf (GAL) rieten hinsichtlich vieler Stadtprojekte dazu, die Stadtentwicklung auch in Bergheim-West abzuwarten und sich mit dem Dezernat 16 „keine Kuh auf die Dorfwiese zu holen, die man hinterher nicht mehr so leicht hinunter bekommt“ (Marggraf). Immerhin sei man gerade dabei, „eine Verlängerung um fünf Jahre zu beschließen“, erklärte Schuster. Sie hält es für wichtig, Optionen für Start-ups zu erarbeiten, die sich eigentlich aus dem Dezernat „rausentwickelt“ haben.

Die Grünen stellten ihren Antrag nicht zur Abstimmung und wollen ihn umformuliert im Gemeinderat (16. November, 16:30 Uhr) erneut vorlegen. Dann wird auch endgültig über die Verlängerung der Interimsnutzung des Dezernat 16 entschieden.

rmx

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