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Heidelberg: Messer-Attacke auf Ehefrau - Mann weiter in Haft

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Von: Tobias Becker

Weg zur Wohnungstür
Auf diesem Weg zur Wohnungstür ereignete sich die Messerattacke. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe

Heidelberg – Im Stadtteil Kirchheim gab es ein blutiges Beziehungsdrama. Ein Mann hat seine Noch-Ehefrau mit einem Messer angegriffen und mehrfach auf sie eingestochen.

Update, 23. September: Nach dem Beziehungsdrama in Heidelberg-Kirchheim am vergangenen Samstag sitzt der mutmaßliche Täter weiter in U-Haft. Der 31-Jährige soll seiner von ihm getrennt lebenden Frau vor deren Wohnung aufgelauert und sie dann mit mehreren Messerstichen angegriffen haben. Die Frau kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus, der Mann wurde noch am selben Abend festgenommen.

Wenige Tage nach der Tat ist der Gesundheitszustand der Frau wohl stabil, mit den Folgen der Tat wird sie jedoch noch lange zu kämpfen haben. Mehr ist zum Gesundheitszustand der Frau derzeit nicht klar. Ihr Leben hat sie wohl aufmerksam gewordenen Nachbarn zu verdanken, die den Täter mit lauten Rufen verscheuchten. Der Mann wird in U-Haft bleiben bis es zur Anklage kommt. Das Tatmotiv bleibt weiterhin die beendete Beziehung, die Ermittlungen dauern an.

Heidelberg: Mord-Versuch? Noch-Ehemann sticht Frau mit Messer nieder

Erstmeldung, 20. September: Trennungen sind nicht ungewöhnlich in der heutigen Zeit. Dass eine beendete Beziehung in einem Drama endet, kommt leider auch immer häufiger vor. Genau das ist nun auch in Heidelberg passiert. Dort wird eine Frau von ihrem getrennt lebenden Ehemann hinterrücks angegriffen und lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt geben. Der Hausweg zur Wohnungstür im Stadtteil Kirchheim wird zum Tatort. Der Noch-Ehemann, der inzwischen geschnappt wurde, steht unter dringendem Verdacht der Täter zu sein und sitzt in einer JVA.

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Messerattacke in Heidelberg: Mann versteckt sich in Busch und greift dann an

Die Tat ereignet sich bereits am frühen Samstagabend (18. September). Die Frau kommt gerade nach Hause, es ist kurz vor 20 Uhr. Der Weg vor der Wohnung der Frau im Stadtteil Heidelberg-Kirchheim wird zum Tatort. Dort lauert der 31-jährige Mann ihr in einem Gebüsch auf. Er hat ein Messer dabei und, so der Vorwurf, will seine Ehefrau töten.

Der Messerangreifer wartete hinter dem Gebüsch auf sein Opfer.
Der Messerangreifer wartete hinter dem Gebüsch auf sein Opfer. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe

Der Mann sticht mehrfach zu. Hinterrücks, das Opfer hat keine Chance sich zu wehren. Glück für die Frau: Nachbarn werden auf die Situation aufmerksam und reagieren schnell. Sie rufen von einem Balkon hinunter, so dass der 31-Jährige von ihr ablässt. Er flieht, wird aber nach einer sofort eingeleiteten Fahndung am selben Abend in seiner Wohnung vorläufig festgenommen.

Messerattacke in Heidelberg: Frau kämpft um Leben, Polizei nennt mögliches Motiv

Währenddessen kämpft die Frau um ihr Leben. Sie wird mit lebensgefährlichen Verletzungen nach einer notärztlichen Versorgung in eine Klinik gebracht. Dort geht es schnell zur Notoperation! Inzwischen ist der Zustand stabil, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen. Die Frau hat Glück im Unglück, vermutlich auch dank der Hilfe der Nachbarn.

Der Mann wird direkt am Sonntag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt. Dieser erlässt Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung. Daraufhin geht es für den jungen Mann in eine Justizvollzugsanstalt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird die Trennung der Eheleute als Tatmotiv vermutet. Allerdings dauern die Ermittlungen auch noch an. (pol/tobi)

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