Heidelberger Flüchtlingsunterkunft

Polizei erhöht Sicherheitsvorkehrungen

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Polizei erhöht Sicherheitsvorkehrungen

Heidelberg-Kirchheim - Die US-Wohnsiedlung Patrick-Henry-Village ist Heidelbergs Notunterkunft für Flüchtlinge. 1.700 Menschen leben dort zur Zeit. Die Polizei erhöht die Sicherheitsvorkehrungen.

Die Polizei hat die Sicherheitsvorkehrungen rund um die Heidelberger Notunterkunft für Flüchtlinge in der ehemaligen US-Wohnsiedlung Patrick-Henry-Village erhöht. Die Beamten sind öfter auf Streife, sagt ein Mannheimer Polizeisprecher am Mittwoch. Die Reiterstaffel patrouilliert zweimal pro Woche, außerdem sind nun zwei Polizisten in einer kleinen Wache ständig in der Unterkunft ansprechbar.

Hintergrund sind dem Sprecher zufolge einzelne Beschwerden von Frauen auf einem angrenzenden Reiterhof. Einige hätten angegeben, von jungen Männern aus der Unterkunft belästigt worden zu sein. Straftaten habe es keine gegeben. „Dort sind mit 1700 relativ viele Leute“, sagt der Sprecher. „Einzelne Bewohner sorgen da für Unsicherheit.“

2014 hat der Südwesten 85 Prozent mehr Flüchtlinge aufgenommen als im Jahr zuvor. Jeder fünfte kommt aus Syrien. (HEIDELBERG24 berichtete)

dpa/tin

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