6.200 Wohnungen benötigt

Wohnraum für alle – Heidelberg sucht Lösungen

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Gibt es bald eine Lösung für den Wohnraummangel in Heidelberg?

Heidelberg - Wer in Heidelberg wohnen will, braucht starke Nerven und einen dicken Geldbeutel. Damit soll jedoch bald Schluss sein. Bezahlbarer und familiengerechter Wohnraum wird gesucht.

Wohnen in Heidelberg ist sehr beliebt – und dementsprechend teuer.

Bis zum Jahr 2030 wird ein Anstieg der Nachfrage um zehn Prozent erwartet. Laut aktueller Wohnraum-Bedarfsanalyse werden dann etwa 6.200 weitere Wohnungen benötigt. Und das noch über die neu eingerichtete Bahnstadt und die Konversionsflächen hinaus.

Um Strategien zu entwickeln, wie die Stadt auf die wachsende Nachfrage sozial ausgewogen reagieren kann, hatte am Samstag. 22. November, eine Klausurtagung stattgefunden. Ziel war es, eine Diskussion zum Thema Wohnen in Heidelberg mit allen Beteiligten auf den Weg zu bringen.

Der Fokus lag auf dem offenen Austausch zwischen Gemeinderat, Stadtverwaltung und Wohnungswirtschaft. Gemeinsam sollten Lösungen für bezahlbaren und familiengerechten Wohnraum in Heidelberg gefunden werden.

Im Plenum und in Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer unter anderem die derzeitigen Programme zur Eigentums- und Mietraumförderung. Auch die Entwicklungspotenziale, die auf den Konversionsflächen oder darüber hinaus bestehen, und die Frage, unter welchen Bedingungen sich die Wohnungswirtschaft freiwillig zur Schaffung von sozialgebundenem Wohnraum verpflichten könnte, waren Thema. 

Das vorläufige Ergebnis: 2015 soll mit den wohnungspolitischen Akteuren ein Runder Tisch eingerichtet werden, um die angestoßene Diskussion zu vertiefen.

Ein wichtiger Schritt, findet auch Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner: „Wir wollen mit den Akteuren im Bereich Wohnen dauerhaft ins Gespräch kommen und gemeinsam überlegen, wie wir den Heidelberger Wohnungsmarkt sozialer gestalten und es Menschen aller Einkommensgruppen ermöglichen können, in Heidelberg zu wohnen .“ 

Neben Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, dem Ersten Bürgermeister Bernd Stadel, Bürgermeister für Konversion und Finanzen Hans-Jürgen Heiß, Vertretern der Heidelberger Wohnungswirtschaft, Interessenvertretern zum Thema Wohnen waren auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung an dem Gespräch beteiligt. 

Stadt Heidelberg/mk

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