Neuer Wohnpreisindex

Mieten immer teurer: So viel zahlt ein Student in Heidelberg

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Wer in Heidelberg studieren und wohnen möchte, muss tief in die Taschen greifen. (Symbolfoto)

Heidelberg/Köln - Das Institut für deutsche Wirtschaft in Köln hat in 18 Unistädten den Preis für Wohnraum getestet. Darunter ist auch Heidelberg, wo die Mieten weiter steigen:

Wer studieren will, muss tief in die Tasche greifen: Studiengebühren, Lernmaterial und Miete. Gerade letzteres wird immer teurer. Auch in Heidelberg kommt man schnell auf hohe Kosten. Das geht aus dem neuen Studentenwohnpreisindex hervor, der am Montag (8. Oktober) vom Institut für deutsche Wirtschaft in Köln veröffentlicht wird. 

Getestet wurde an 18 ausgewählten Unistandorten. Darunter sind auch Heidelberg und Karlsruhe, die für Baden-Württemberg getestet werden. Dabei zeigt sich eines ganz deutlich: die Mieten sind im Vergleich zu 2010 um 22 und 29 Prozent gestiegen! 

Alleine in der Stadt am Neckar müssen Studenten sechs Prozent mehr zahlen als noch im Jahr 2017 – das sind rund 440 Euro Warmmiete. In Karlsruhe sind es immerhin noch fünf Prozent und 400 Euro pro Monat.

Wie wurde die Studie durchgeführt?

Um die Mieten vergleichen zu können, haben die Verfasser jeweils 30 Quadratmeter große Wohnungen im Umkreis der Uni ausgewertet. Dafür wurden die Daten der Internetportale Immobilienscout24 und wg-suche.de genutzt. Das Institut für deutsche Wirtschaft wollte wissen, welche Inserate Studenten finden, wenn sie in eine neue Stadt ziehen und über das Internet nach einer Wohnung suchen. 

Die Ergebnisse in Baden-Württemberg sind allerdings noch human. In Berlin sind die Mieten seit 2010 um 67 Prozent gestiegen. Am Teuersten ist es in München, wo Studenten schon mal 600 Euro pro Monat blechen müssen! Der Gewinner ist ganz klar Magdeburg – hier zahlt der Studierende gerade mal 250 Euro für seine Bude.

dpa/dh

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