UNESCO-Literaturstadt

Poetisch: Gedichte in Heidelbergs Bussen und Bahnen

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Ab 3. Dezember kommt Heidelberger Poesie ins Rollen: Kulturamtsleiterin Dr. Andrea Edel (links) und Autorin Ingeborg von Zadow präsentieren eines der Gedichte, die künftig in Bussen und Bahnen der rnv zu lesen sind.

Heidelberg - Ab 3. Dezember kommen Kurzprosa und Gedichte von Heidelberger Autoren ins Rollen: Busse und Straßenbahnen der rnv werden dann mit ihren literarischen Texten bestückt:

Sie hängen dort an den Seitenscheiben als Plakate. „Unser Anliegen ist es, auf die lebendige Autorenszene der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg aufmerksam und sie einem breiten Publikum bekannt zu machen“, sagt die Heidelberger Kulturamtsleiterin Andrea Edel, die das Projekt als Literaturstadt-Verantwortliche gemeinsam mit dem Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Heidelberg angestoßen hat. 

Wer aus Bus oder Bahn aussteigt, dem bleibt gewiss das ein oder andere Stück Literatur im Gedächtnis haften“, ist Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck überzeugt. Kulturbürgermeister Joachim Gerner freut sich, „dass durch dieses Projekt Texte von Autorinnen und Autoren der UNESCO City of Literature Heidelberg in unserer Stadt eine große Öffentlichkeit erreichen“.

Texte wechseln vierteljährlich

Neun verschiedene Gedichte und Kurztexte werden zunächst einen, dann jeweils drei Monate durch die Stadt gefahren. Nach jedem Quartal wechseln die Texte, also zum 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober. Bis Ende 2018 kommen die Fahrgäste so in den Genuss von 45 literarischen Texten aus der Feder Heidelberger Autoren. Bei den täglich mehr als 100.000 Fahrgästen in den Bussen und Bahnen der rnv findet Poesie so ein breites Publikum.

Poetische Inspirationen während der Fahrzeit haben auch andere erprobt, etwa die Londoner U-Bahn. Was die Literaturstadt-Aktion aber zu einer Besonderheit macht, ist, dass nicht Goethe oder Shakespeare zu Wort kommen, sondern nur Einheimische: Marlene Bach, Gerhard Drokur, Ralph Dutli, Elias Jammal, Joscha Schaback, Claudia Schmid, Marion Tauschwitz, Hans Thill und Ingeborg von Zadow sind die ersten, von denen Gedichte und Kurzprosa auf diese besondere Art und Weise veröffentlicht werden.

Autoreninfos im Netz

Wer bei der Bus- oder Bahnfahrt Gefallen an den literarischen Texten findet, hat ab 3. Dezember die Möglichkeit, im Internet mehr über die Autorinnen und Autoren aus Heidelberg zu erfahren: 

>>> www.cityofliterature.de

pm/hew

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