Tagelang über 30 Grad

Nach Dauereinsatz: Landschafts- und Forstamt zieht Hitze-Bilanz

+
Landschafts- und Forstamt zieht Hitze-Bilanz (Symbolfoto)

Heidelberg - Das Landschafts- und Forstamt hat im Sommer alle Hände voll zu tun. Schuld ist die extreme Hitze der letzten Wochen. Nun sieht es eine erste Bilanz:

Die extreme Hitze der vergangenen Wochen hat nicht nur den Menschen und Tieren stark zugesetzt, sondern auch den Pflanzen. Das Heidelberger Landschafts- und Forstamt war monatelang im Dauereinsatz, um die Bäume, Sträucher und Blumen vor der großen Trockenheit zu schützen.

Hitze-Bilanz

Die größte Herausforderung stellte die Dauer der heißen Tage dar. Auch Orte, die im Sommer normalerweise wenig Pflege benötigen, mussten in diesem Jahr versorgt werden. 

Besonders Bäume an Straßenrändern litten unter der Hitze. Die geteerten Straßen heizten sich tagsüber besonders auf. Damit die Bäume versorgt waren, mussten die Arbeiter des Amts von 5 bis 21 Uhr im Einsatz sein.

Städtische Bewässerungs-Aktion unter dem Motto „Die Natur hat Durst"

Auch der Wasserverbrauch war in diesem Jahr deutlich höher. Mit vier Tankwagen waren die Stadtgärtner unterwegs.  „Wir haben dieses Jahr wesentlich mehr Wasser ausgebracht als in den Vorjahren“, sagt Dr. Ernst Baader, der Leiter des städtischen Landschafts- und Forstamtes.

Hoffnung auf starken Regen

Welche langfristigen Auswirkungen die Hitze auf die Pflanzen hat, wird sich erst im Frühjahr 2019 zeigen. Die Stadtgärtner werden den Blattaustrieb der Bäume dann genau beobachten, so Baader. 

Er hofft jetzt auf mehr Regen: „Die wenigen Schauer konnten nur bis unter die ersten Zentimeter der Erde vordringen. Damit sich die Bäume erholen können, braucht es mehr.“ 

Durch die Herbstfärbung des Laubs habe sich der Wasserverbrauch der Bäume aber verringert. Auch die länger werdenden Nächte helfen der Bepflanzung, Energie zu sparen.

pm/jol

Mehr zum Thema

Kommentare