Verkauf im Darknet

Staatsanwaltschaft klagt Kriegswaffen-Händler (32) an!

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Der 32-Jährige hatte mit Waffen im Darknet gehandelt (Symbolfoto).

Heidelberg – Ein weiterer Schlag gegen Online-Kriminalität für die Ermittler in Heidelberg: Ein Mann soll im Darknet mit scharfen Schuss- und Kriegswaffen gehandelt haben. 

Dem 32-jährigen Angeschuldigten wird vorgeworfen im Zeitraum Januar 2014 bis Oktober 2015 gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben.

Er habe laut Staatsanwaltschaftin 20 Fällen Kriegswaffen und scharfe Schusswaffen über das sogenannte Darknet gekauft und weiterverkauft. Schon seit 26. Oktober 2015 befindet sich der mutmaßliche Waffenhändler daher in Untersuchungshaft.

Im Darknet können sich Internetnutzer unerkannt bewegen. Der nur über Anonymisierungsdienste erreichbare Bereich des Internets wird oft von Kriminellen genutzt. Erst am Montag, 18. April, wurden zwei 31-Jährige zu mherjährigen Haftstrafen verurteilt, weil sie im Darknet mit Drogen gehandelt hatten (WIR BERICHTETEN).

Wann der Prozess am Landgericht Heidelberg beginnt, steht noch nicht fest.

sag/pol

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