Krippe- und Kindergartenplätze

Für die Kinder! Stadt plant 270 neue Betreuungsplätze

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Die Stadt Heidelberg plant etwa 270 neue Betreuungsplätze für kleine Kinder. (Symbolfoto)

Heidelberg - Die Zahl der Kinder in der Stadt wächst immer weiter, Krippen- und Kindergartenplätze sind jedoch rar gesät. So will man das Problem angehen:

Seit Jahren steigt die Anzahl der kleinen Kinder, die in Heidelberg leben. Das ist zwar schön für die Stadt, stellt diese aber auch vor ein großes Problem. Zu Zeit gibt es nämlich einfach nicht genug Krippen- und Kindergartenplätze für die Kleinen. 

Daher sollen im Jahr 2018/2019 weitere Betreuungsplätze eröffnet werden. Insgesamt 270 Plätze sollen geschaffen werden, dies hat der Jugendhilfeausschuss des Gemeinderates am Dienstag (8. Mai) beschlossen. 

Derzeit liegt die Versorgungsquote für Kinder unter drei Jahren bei etwa 53 Prozent – ein landesweiter Spitzenplatz! Bei den Kindern zwischen drei und sechs erfüllt Heidelberg sogar eine hundertprozentige Versorgungsquote. Um das zu erreichen, werden alleine im Jahr 2018 mehr als 76 Millionen Euro investiert.

Für junge Familien ist unsere Stadt in hohem Maße attraktiv“, erklärt Bürgermeister Dr. Joachim Gerner. „Gleichzeitig stellt uns der Ausbau von Betreuungsplätzen immer wieder auch vor eine große Herausforderung. Um unser hervorragendes Bildungsangebot auf diesem Niveau zu halten, werden wir weiterhin massiv in die Kinderbetreuung investieren müssen.“

Wo werden neue Plätze geschaffen?

  • Bahnstadt: Derzeit stehen 140 Krippen- und 280 Kindergartenplätze bereit. Nahe der Pfaffengrunder Terrasse hat die Stadt Räume angemietet, in denen es Tagespflege geben wird. Bis zu 40 Kindern können hier betreut werden. Bis Ende 2019 will ein Investor 40 Kleinkind- und 20 Kindergartenplätze, ein weiterer Investor 30 Kleinkind- und 20 Kindergartenplätze schaffen.
  • Boxberg und Emmertsgrund: Da die Einrichtung der Evangelischen Kirche im Emmertsgrund geschlossen wird, fallen 42 Kindergartenplätze weg. Dafür soll es in der städtischen Einrichtung ‚Buchwaldweg‘ im nächsten Jahr zehn neue Plätze geben. Geplant ist außerdem eine Übergangseinrichtung in der Otto-Hahn-Straße für 20 Krippen- und 60 Kindergartenkinder.
  • Kirchheim: Der Montessori-Kindergarten mit 35 Plätzen wird zeitweise auf die Konversionsfäche in der Südstadt verlagert. Die Kindereinrichtung Hardtstraße stellt in Containern weitere 40 Plätze. Es wird auch überlegt einen Neubau für mindestens fünf bis sechs Gruppen anzulegen. Im Bereich des Pleikartsförster Hofs entstehen 60 neue Plätze für Kindergartenkinder.
  • Konversionsfläche Südstadt: In der Römerstraße eröffnet im Mai eine Kita-Einrichtung mit 40 Krippenplätzen. 2019 soll eine weitere mit 30 Krippen- und 40 Kindergartenplätzen eröffnet werden. Möglich sind auch bis zu drei weitere Einrichtungen in diesem Bereich. 

    pm/dh

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