Er war im Koffer...

Nach Kenia-Trip: Arzt in Heidelberg von Skorpion gestochen!

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Ein Skorpion hat den Arzt gestochen. (Symbolfoto)

Heidelberg/München – Einen blinden und sehr aggressiven ‚Passagier‘ hat jetzt ein Arzt unfreiwillig aus Kenia im Koffer mitgebracht. Als der Skorpion zusticht, ist höchste Eile geboten:

Ein schmerzhaftes Mitbringsel hat ein Arzt nach seiner Rückkehr aus Kenia im Gepäck...

Denn als der Mann seinen Koffer auspackt, entdeckt er einen äußerst schlechtgelaunten Skorpion unbekannter Art, der auch direkt zusticht!

Der Gestochene alarmiert den Notarzt, der ihn nach medizinischer Erstversorgung sofort in eine Heidelberger Klinik fährt.

Problem 1: Um das richtige Gegenmittel zu verabreichen, muss man genau wissen, von welcher Skorpion-Art der ‚Täter‘ stammt – so wie dies etwa auch bei Schlangenbissen der Fall ist. Deshalb muss das aggressive Spinnentier auch vorsichtig eingefangen und von Experten klassifiziert werden.

Problem 2: Niemand kann das Tier in Heidelberg so kurzfristig zuordnen – und unter Umständen ist allerhöchste Eile geboten und besteht Lebensgefahr.

Also kontaktiert die Heidelberger Feuerwehr die Leitstelle in München, wo sich das Toxikologische Institut befindet. Glücklicherweise hat einer der dortigen Kollegen sehr gute Kontakte zur Reptilienauffangstation München.

Anhand von Fotos ist für die Fachleute schnell klar: Der ‚Stecher‘ gehört zur Unterart „Hottentotta“ der Familie „Buthidae“, die als besonders angriffslustig gelten und ein sehr potentes Gift in sich tragen.

Denn rund 20 „Buthidae“-Arten können auch für Menschen tödlich sein! Und „Hottentottas“ haben mit das stärkste Gift...

Doch dank dieser wichtigen Ferndiagnose können die Heidelberger Ärzte ihren Kollegen schließlich entsprechend behandeln – und nach vier Tagen ohne ernsthafte Folgen wieder aus der Klinik entlassen.

>>> Extrem giftiger Skorpion sticht Frau in Hamburger Hotel

pek

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