Vernissage der 30 Gewinner-Beiträge

„Mut zur Wut“: Revival des politischen Plakats

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„Mut zur Wut“: #•••––••• 

Heidelberg - Dem ein oder anderen aufmerksamen Heidelberger dürften sie im Stadtgebiet schon aufgefallen sein: die 30 Siegerplakate des Wettbewerbs „Mut zur“ Wut. Ab Mittwoch, 29. Juli, sind sie auch im Landgericht zu sehen.

Alle Jahre wieder werden 30 Plakate aus über Tausenden von Einreichungen von einer international besetzten Jury ausgewählt, die dann an vielbefahrenen Straßen und beliebten Plätzen aufgehängt werden, und im besten Fall die neugierigen Blicke der Passanten auf sich ziehen.

„Mut zur Wut“: Revival des politischen Plakats

Doch oft reicht nicht nur ein Blick, um die Botschaften der kritischen Plakate, die globale, soziale, politische oder auch sehr persönliche Themen aufgreifen, sofort zu durchschauen. Wut lässt sich eben auf unterschiedlichste Weise ausdrücken. Ein besonderer Reiz, der einlädt, sich länger mit dem Motiv zu beschäftigen, um so die Botschaft zu entschlüsseln.

„Mut zur Wut“ macht einmal im Jahr den öffentlichen Raum ganz bewusst zum Schauplatz des visuellen Widerstandes, das Plakatfestival hat sich in nur wenigen Jahren eine internationale Relevanz erarbeitet. 

Wanderausstellungen wurden bereits in Heidelberg, Mannheim, Berlin, München, Giessen, Luzern (Schweiz), Perugia (Italien), Oaxaca (Mexiko) und Kuethaya (Türkei) und zuletzt in London gezeigt.

Ab Mittwoch, 29. Juli, sind sie diesjährigen Gewinner-Plakate auch im Heidelberger Justizgebäude zu sehen. Um 17 Uhr startet die Vernissage in der Kurfürstenanlage 15. 

Auch an der Fassade der neuen „Villa Nachttanz“  in Heidelberg kann man die Plakate bewundern.

Die Gewinner-Plakate der letzten Jahre: http://mutzurwut.com

rob

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