So war's mit William und Kate

Royale Regatta: Veranstalter zieht Fazit!

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Prinz William tritt gegen seine Frau Kate beim Rudern an 

Heidelberg - Vier Tage nach dem hoheitlichen Besuch in Heidelberg verrät uns der Veranstalter der royalen Regatta, wie es mit William und Kate auf dem Neckar war:

Am 20. Juli besuchten Prinz William und Herzogin Kate Heidelberg und machten einen kleinen Rundgang durch die schöne Neckarstadt.

>>> Live Ticker: So war der royale Besuch in Heidelberg!

Es ging für das royale Paar zum DFKZ, über den Marktplatz, auf die Alte Brücke und zum Schluss jeweils in einen Ruder-Achter. „Das war alles sehr spannend und aufregend“, erzählt uns Klaus Menold, erster Vorsitzender des Heidelberger Regattaverbands e.V., in einem Interview am Montag.

Dass die Royals überhaupt erst ins Boot gestiegen sind, war unter anderem eine Idee von Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Für den Regattaverband ist es eine große Ehre, dass er das Rahmenprogramm mitgestalten durfte“, meint Menold. „Sowas ist nicht selbstverständlich“, sagt er weiter.

Lange Zeit ein Geheimnis

Anfang Juni hatte der Verband von der Ruder-Idee erfahren, doch erst am 21. Juni bekamen sie die finale Zusage. „Wir mussten lange stillschweigen und durften nichts verraten“, versichert uns der 45-Jährige. Manches blieb sogar bis kurz vor dem Besuch für den Verband ungewiss. „Wir haben erst einen Tag vorher erfahren, dass die Beiden nicht selbst rudern sondern steuern werden“, erklärt Menold. 

Die Royals nach der Siegerehrung mit OB Würzner

Insgesamt hatten die Beteiligten vom Regattaverband fast vier Wochen Zeit, um sich vorzubereiten. „Das war schon knapp. Man musste viele Regularien beachten“, so der Vorsitzende. Von den Vereinen ,Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V.‘ und ,Heidelberger Ruderklub 1872 e.V.‘ haben jeweils 20 bis 25 Sportler und Verantwortliche mitgewirkt. 

Royals hautnah

Der „hochkarätige Besuch“, wie ihn Klaus Menold nennt, bescherrt dem Regatta-Team „eine ganz andere Art von Wettkampf“. Laut dem Vorsitzenden sei die Fahrt auf dem Neckar sportlich gesehen keine Herausforderungen gewesen, die Umstände allerdings, wer mit im Achter saß, machte den Wettkampf wesentlich aufregender. Auch für den Olympiasieger im Deutschland-Achter Filip Adamski, der bei Kate im Boot saß, war der Donnerstag definitiv aufregend. „Sowas erlebt man in seiner Laufbahn wohl nur einmal“, meint der 45-Jährige.

Die royale Regatta auf dem Neckar

Klaus Menold, der sein Amt als Vorsitzender schon seit rund 18 Jahren ausübt, ist selbst nach den vier Tagen noch ganz begeistert vom royalen Paar. „Sie waren ganz locker drauf und sehr nah an den Menschen vor Ort“. 

Das Fazit

Laut Menold hat alles wie geplant funktioniert und jeder hat sich an die Regeln und Absprachen gehalten. „Für Heidelberg hat der Besuch eine tolle Nachwirkung“, so der Vorsitzende. Er hat deshalb für die negative Kritik um das königliche Event, die teilweise bei manchen Heidelbergern aufkam, wenig Verständnis. 

Der 45-Jährige versichert uns, dass er solch einen Besuch sofort wieder in Empfang nehmen würde - der nächste königliche Besuch kann also kommen.

>>> Alles zum Besuch von Prinz William und Kate findest Du auf unserer Themenseite.

jol

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