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Knallhart-Regeln für Neckarwiese: Keine Musik und keine Grüppchen-Bildung mehr?

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Von: Klaudia Kendi-Prill

Das Bündnis „Neckarwiese für alle“ demonstriert gegen die Verschärfung der Neckarvorlandsatzung.
Das Bündnis „Neckarwiese für alle“ demonstriert gegen die Verschärfung der Neckarvorlandsatzung. © HEIDELBERG24/Celine Chiara Burghardt

Heidelberg - Das Bündnis „Neckarwiese für alle“ hat am Donnerstag (22. Juli) gegen die Verschärfung der Neckarvorlandsatzung demonstriert. Welche Forderungen sie stellen:

Die geltende Neckarvorlandsatzung in Heidelberg regelt, was auf der Neuenheimer Wiese erlaubt und was verboten ist. Die bisherige Satzung ist inzwischen 40 Jahre alt; im Jahr 2009 wurde sie überarbeitet. Jetzt soll die Satzung wieder aktualisiert werden. Einige Kritiker halten den Zeitpunkt dafür denkbar ungünstig. Erst vor wenigen Wochen ist es am Pfingstwochenende zu Ausschreitungen und Krawallen auf der Neckarwiese gekommen. Die Stadt Heidelberg reagierte mit einem Aufenthalt- und Alkoholkonsumverbot, das in der Zwischenzeit wieder aufgehoben worden ist.

Am 22. Juli befasst sich der Ausschuss für Umweltschutz, Klima und Mobilität mit dem Thema. Die wichtigsten Neuerungen in Heidelberg:

Neckarvorlandsatzung soll aktualisiert werden: Demo auf der Neckarwiese

Kritik für die Aktualisierung kommt vom Bündnis „Neckarwiese für alle“: „Eine Kriminalisierung von Gruppen über 3 Personen und ein generelles Verbot von Musikboxen ist nicht hinnehmbar und zeigt, dass aus den Fehlern des Aufenthaltsverbots nichts gelernt wurde. Wir erwarten vom Gemeinderat, dass unsere Stimme gehört wird und die Neckarvorlandssatzung in keinem Punkt verschärft wird,“ so das Bündnis in einer Pressemitteilung.

Um ihren Unmut darüber kundzutun haben sie am Donnerstagnachmittag auf der Neckarwiese demonstriert und sind anschließend durch die Hauptstraße zum Rathaus in Heidelberg gezogen. (kp)

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