Trotz Vogelgrippe

Nach 17 Jahren: Erster Graumöwen-Nachwuchs

+
Graumöwen-Küken mit dichtem Daunenkleid

Heidelberg-Neuenheim – Tolle Nachrichten aus dem Heidelberger Zoo: Die Graumöwen-Küken entwickeln sich super und so langsam wächst ihnen ein dichtes Federkleid. Alles zu der Vogelart:

Zur Zeit, in der die Vogelgrippe erneut tausenden Tiere den Tod fordert, kämpft der Heidelberger Zoo um den Erhalt der Vögel. Vor allem seltene und gefährdete Arten werden besonders gut beobachtet und gepflegt. Doch trotz der Angst um die Tiere, kann der Zoo positive Nachrichten vermelden – der tolle Nachwuchs bei den Graumöwen.

Ausgewachsene Graumöwe mit glattem, grauen Gefieder

Im letzten Jahr sind die jungen Möwen geschlüpft und entwickeln sich nun prächtig. Inzwischen verändert sich das Aussehen der Jungtiere. Das  graue Gefieder wird nach und nach dicht und flauschig

Der Nachwuchs ist ein besonderer Erfolg für den Heidelberger Zoo, da es seit 17 Jahren keine Jungtiere mehr gab. Derzeit halten neben dem Heidelberger Zoo nur noch fünf andere europäische Zoos Graumöwen. Der gesamte Zoobestand geht übrigens auf einen Import aus Peru nach Heidelberg zurück, der in den 1980er Jahren vom damaligen Heidelberger Zoodirektor Dr. Dieter Poley durchgeführt wurde.

Mehr über die Graumöwen

Ihre eigentliche Heimat ist die Westküste Südamerika, wo sie ein riesiges Jagdgebiet haben. Dort finden sie Krebse, kleine Fische und Muscheln aus dem Meer. Während der Brutsaison tummeln sich über 60.000 Brutpaare in der Atacamawüste, um dort ihre Jungen zu bekommen. Zwar gibt es dort wenige Fressfeinde für die Küken, die Elternteile müssen aber oftmals kilometerweite Strecken fliegen, um an Futter zu gelangen. 

Heidelberger Zoo/jol

Fotos: Tatort Kirchheim: 17 Fahrzeuge aufgebrochen

Fotos: Tatort Kirchheim: 17 Fahrzeuge aufgebrochen

Fotos: 2. White Night auf Heidelberger Schloss

Fotos: 2. White Night auf Heidelberger Schloss

Impressionen vom Aufbau für den Besuch der Royals

Impressionen vom Aufbau für den Besuch der Royals

Kommentare