Recup-Pfandsystem in Heidelberg

Coffee-to-go im eigenen Becher! Gut für Umwelt und Geldbeutel

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Barista Philipp Reifenscheid

Heidelberg - So sparst Du bei Deinem täglichen Coffe-to-go bares Geld und wirst gleichzeitig zum Umwelthelden, wie das funktioniert:

Kaffee-Liebhaber aufgepasst: Die Stadt Heidelberg kämpft gegen das Umweltproblem Coffee-to-go-Einwegbecher, denn pro Stunde landen alleine in Deutschland 320.000 Kaffeebecher im Müll! 

Mit einem einheitlichen Pfandsystem der Firma RECUP soll dagegen vorgegangen werden. In Heidelberg machen schon 19 Kaffeeanbieter mit – und es sollen mehr werden! Mit dem Hashtag „#andersbechern“ will die Stadt Heidelberg für Mehrzweckbecher werben.

Was viele nicht wissen: Mit einem Mehrzweckbecher bekommst du in diesen 19 Kaffees teilweise bis zu 30 Cent Rabatt pro Kaffee!

Am Universitätsplatz stehen am Dienstag (3. Juli) von 10 bis 16 Uhr Mitarbeiter der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg und klären die Bürger auf – und dabei kann man einen Pfandbecher der Firma Recup oder ein Kaffeegutschein gewinnen!

Studenten spielen „Bier-Pong" um einen Kaffee oder RECUP-Becher zu gewinnen.

Direkt vor Ort wird der gewonnene Gutschein beim Espresso-Bike eingelöst und der eigene Recup-Becher eingeweiht. Von Espresso über Sojamilch, das Espresso-Bike bestens ausgestattet, um den perfekten Kaffee zu servieren.

Ein Espresso-Bike steht vor der Uni und versorgt die Studis mit Kaffee.

Das sagen die Heidelberger

Im Gespräch mit Anna, einer Studentin aus Heidelberg, stellt sich heraus „es müssen alle Cafés in Heidelberg mitmachen, damit man den Becher überall abgeben kann.“ 

„Wenn ich mir in der Altstadt einen Coffee-to-go hole und die Hauptstraße entlanglaufe, muss ich die Möglichkeit haben, sobald mein Kaffee leer ist, den Becher direkt im nächsten Café abzugeben“, fügt Annas Freundin hinzu. Der Einwegbecher kann schließlich direkt nach dem Genuss entsorgt werden. 

Umweltfreundlich schmeckt besser: Stadt informiert über Kaffee-Pfandsystem

Faul, wie die heutige Gesellschaft ist, muss sich das Pfandsystem ‚Recup‘ erst ausbreiten. In der Altstadt gibt es schon alle 200 Meter einen Recup-Partner, aber das reicht nicht! Viele Studenten kennen das Kaffeebecher Pfandsystem aus Großstädten, in denen das ganze „seit mehreren Jahren“ gut funktioniert. 

Wir treffen am Uniplatz auch einen Heidelberger, der bereits seit vielen Jahren seinen eigenen Mehrwegbecher benutzt. Besonders freut er sich über den Preisnachlass, den er in vielen Cafés bekommt.

Seit Jahren benutzt der Heidelberger seinen eigenen Mehrzweckbecher.

Einwegbecher? Nein Danke!

Die Coffee-to-go-Trinker produzieren gemeinsam 40.000 Tonnen Müll jährlich, das entspricht dem Gewicht von mehr als 33.000 Volkswagen Golf!

Fast 3 Milliarden Becher landen entweder in den öffentlichen Mülleimern oder - immer häufiger - auf den Straßen, Plätzen und auf den Grünflächen der Stadt. Die Umweltverschmutzung durch Einwegbecher ist enorm!

Am Espresso-Bike wird auch der Recup-Becher mit frischem Kaffee befüllt.

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fis

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