Viel Arbeit für Heidelberger Dienste

Rund zehn Kubikmeter Müll: Aufräumarbeiten an Neckarwiese

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Geschenkpapier, Plastik-Sektflöten und Pizza – Der Blick in eine Neckarwiesen-Mülltonne.
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Überall auf der Wiese sind die Reste des Party-Abends auf der Neckarwiese zu sehen – und das an einem ganz gewöhnlichen Wochentag. 
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Getrunken, gegessen – und einfach liegen gelassen. 
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Obwohl neben jeder Bank ein Mülleimer steht, landen die Party-Reste auf dem Boden. 
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Der Mülleimer ist nur ein paar Schritte entfernt.
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Auch auf dem Spielplatz sind immer wieder Party-Reste zu finden. Diesmal ist er aber verschont geblieben. 
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Einige Neckarwiesen-Besucher bemühen sich zumindest, ihren Müll neben die Mülltonnen zu legen. 
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Natürlich bleibt auch an dem Grill-Platz einiges an Müll übrig – oft auch diverse Essensreste.

Heidelberg-Neuenheim - Ein ganz normaler Morgen an der Neckarwiese - Nach Grillpartys und gemütlichem Sonnenbaden. HEIDELBERG24 begleitet das Team der Heidelberger Dienste bei den Aufräumarbeiten.

Nach der Party ist vor den Aufräumarbeiten – zweiteres gilt zumindest für die Mitarbeiter der Heidelberger Dienste gGmbH.

Jeden Tag versammeln sich drei bis fünf Mitarbeiter der Heidelberger Dienste gGmbH um 6 Uhr morgens auf der Neckarwiese. Ihr Auftrag: Die beliebte Wiese von Müll und Überbleibseln des vorangegangenen Tages befreien. 

Was hier so alles zusammenkommt ist erstaunlich

Rund fünf Kubikmeter Müll fallen unter der Woche täglich an. Bei schönem Wetter und an den Wochenenden sind es sogar bis zu zehn Kubikmeter. Kommen dann noch besondere Ereignisse – wie beispielsweise die Schlossbeleuchtung – hinzu, wird es auch noch mehr. 

Für die Angestellten der Heidelberger Dienste ist das ein hartes Stück Arbeit. Der besagte Müll muss von Hand aufgesammelt werden, die Papierkörbe geleert, Glasscherben mit dem Rechen entfernt werden. 

Auch wir greifen zur Kneifzange und packen mit an. Nach knapp zehn Minuten ist gerade einmal eine minimale Fläche von Zigarettenstummeln, Kronkorken und Essensresten befreit – und unsere Hände tun schon weh. Dann werden wir von einem Mitarbeiter abgelöst – die Arbeit muss bald fertig sein und wir sind zu langsam. Ganz im Gegensatz zu dem Team der Heidelberger Dienste – innerhalb von etwas weniger als drei Stunden haben die drei Männer den kompletten Bereich zwischen der Theodor-Heuss-Brücke und den Kinderspielplätzen gereinigt. 

Bei den Aufräumarbeiten kommt so viel Müll zusammen, dass damit ein kompletter Kleintransporter befüllt werden kann – und das an einem gewöhnlichen Donnerstagmorgen. 

Hässliche Löcher auf der Liegewiese

Die Reinigung dauert zwischen drei bis fünf Stunden – dann sieht wieder alles so aus, als wäre nichts gewesen. Bis auf die Schäden, die auf den Rasenflächen entstanden sind – die müssen nämlich gesondert versorgt werden. Viele Neckarwiesen-Besucher denken nämlich, dass nur die „großen“ Grills auf den Grill-Platz gehören, die kleinen Einweggrills dagegen auch auf der Liegewiese verwendet werden können – ein Irrtum. Die kleinen Einweggrills entwickeln nämlich eine solche Hitze, dass das Gras einfach wegschmort. Ein Schaden, der nur noch durch das Auslegen von neuem Rollrasen behoben werden kann. 

mk

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