Einige Operationen verlegt

Ganztägiger Warnstreik auch an Uniklinik Heidelberg

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Warnstreiks an vier Unikliniken in Baden-Württemberg. 

Heidelberg-Neuenheim - Die Gewerkschaft Verdi erhöht den Druck. Jetzt soll das Pflegepersonal am Donnerstag (25. Januar) an den Unikliniken im Südwesten die Arbeit niederlegen.

Mit ganztägigen Warnstreiks an den Unikliniken im Südwesten will die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag ihrer Forderung nach Entlastung des Pflegepersonals Nachdruck verleihen. 

Bei den Arbeitsniederlegungen in Heidelberg, Freiburg, Tübingen und Ulm rechnen die Organisatoren nach eigenen Angaben mit insgesamt bis zu 3.000 Teilnehmern. Wegen der Warnstreiks müssen einige Operationen verlegt werden, die Notfallversorgung sei aber gesichert, teilt die Gewerkschaft mit. 

Die Arbeitgeber kritisieren den Warnstreik. Bislang gab es drei Verhandlungstermine, zu neuen Gesprächen sollen beide Seiten an diesem Freitag (26. Januar) in Stuttgart zusammenkommen. 

Verdi fordert unter anderem einen Tarifvertrag mit festgeschriebenen personellen Mindeststandards. Der Gewerkschaft zufolge haben die Arbeitgeber etwa 120 Stellen mehr für alle vier Standorte angeboten - dies sei zu wenig, heißt es. An den Unikliniken in Ulm, Heidelberg, Freiburg und Tübingen arbeiten insgesamt etwa 27.000 Beschäftigte.

Die zentrale Kundgebung findet am Nachmittag in Heidelberg statt.

dpa/hew

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