Freitag, 10. November, ab 17 Uhr

Katastrophenschutz: Üben für den Ernstfall

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Am Freitag, 10. November, ab 17 Uhr findet eine Katastrophenschutzübung statt. (Archivbild)

Heidelberg-Neuenheim - Mit einer großangelegten Übung spielen das Universitätsklinikum Heidelberg und die am Katastrophenschutz mitwirkenden Einsatzkräfte Gefahrensituationen durch:

Die Katastrophenschutzübung findet am Neckar im Bereich der „Wasserschachtel“ unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke, in der Chirurgischen Universitätsklinik (Im Neuenheimer Feld 110), und in der Kopfklinik (Im Neuenheimer Feld 400) statt.

Dadurch kann es zu Verkehrsbehinderungen in der Uferstraße, der Berliner Straße und rund um die Kliniken im Neuenheimer Feld kommen. Beeinträchtigungen im Öffentlichen Nahverkehr sind nicht zu erwarten.

Beteiligt sind neben dem Universitätsklinikum Heidelberg die Feuerwehr Heidelberg, das Polizeipräsidium Mannheim, die Wasserschutzpolizei Baden‐Württemberg, die Leitenden Notärzte Rhein Neckar Heidelberg (LNA Rhein Neckar HD), das Technische Hilfswerk (THW), der Malteser Hilfsdienst, die Deutsche Lebens‐Rettungs‐Gesellschaft (DLRG) sowie das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr Heidelberg.

Übungsszenario und Ablauf

Am Freitag (10. November) kommt es gegen 17 Uhr auf dem Solarschiff „Neckarsonne“ zu einer Rauchentwicklung. Die 100 Patientendarsteller müssen aufwändig geborgen, an Land gebracht und erstversorgt werden. Anschließen werden die „verletzten“ Schauspieler in die Chirurgische Klinik transportiert.

Während es für Patienten und Besucher im Bereich des Erdgeschosses, vor allem im Foyer, zu Beeinträchtigungen kommen kann, ist das Bettenhaus der Chirurgie nicht betroffen.

Zeitgleich zu der Katastrophenschutzübung am Neckar und in der Chirurgie findet in der Kopfklinik ein weiteres Übungsszenario statt: Im Erdgeschoss kommt es aufgrund eines Austritts von schwach radioaktiver Flüssigkeit zu einer Gefährdungssituation, in deren Verlauf Patienten der Augenklinik Richtung Medizinische Klinik evakuiert werden müssen. Auch hier handelt es sich nicht um echte Patienten, sondern um Übungsdarsteller. Echte Patienten und Besucher sind von der Aktion nicht betroffen.

Ziel der Übung ist es, taktisches Verhalten, Kommunikation, Zusammenarbeit und Koordinierung der verschiedenen Einsatzkräfte zu üben. Es nehmen etwa 500 Helfer und Übungsdarsteller teil.

pm/hew

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