Grippewelle

Zu viele Kranke! Verdi muss Streiks an Uniklinik verschieben

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Verdi verschiebt Warnstreiks an Uniklinik (Symbolfoto)

Heidelberg-Neuenheim - Weil aktuell zu viele Menschen an der Grippe erkrankt sind, muss die Gewerkschaft Verdi geplante Warnstreiks verschieben. Mehr dazu:

Eigentlich hätten die Pflegekräfte am Montag (12. März) und Dienstag (13. März) ihre Arbeit an der Uniklinik niedergelegt. Doch angesichts der Grippewelle, die vor allem ältere Patienten getroffen hat, muss Verdi den Streik absagen. Es sei so nicht absehbar gewesen, teilt die Gewerkschaft am Freitag (9. März) mit. „Der Warnstreik sollte den Druck auf den Arbeitgeber erhöhen und nicht auf Patienten", betont Verhandlungsführerin Irene Gölz. „Wir gingen und gehen weiterhin in höchstem Maße verantwortungsvoll mit dem Mittel Streik in Kliniken um.

Im Tarifstreit an den Unikliniken des Landes geht es um eine Entlastung der Pflegekräfte. Für Freitagnachmittag waren weitere Gespräche mit den Arbeitgebern geplant.

Übrigens: Die Warnstreiks sollen nun erst am 22. und 23. März stattfinden.

dpa/jol

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