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Heidelberg: Beratungen über Masterplan für das Neuenheimer Feld starten bald

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Von: Florian Römer

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Luftbild Heidelberg Neuenheimer Feld - Das Neuenheimer Feld und der Neckarbogen aus der Vogelperspektive.
Das Neuenheimer Feld und der Neckarbogen aus der Vogelperspektive. © Klaus Venus

Heidelberg - Die Entwürfe für den Masterplan Neuenheimer Feld scheinen so gut, dass Stadt, Uni und Land das Verfahren frühzeitig beenden wollen. Wie es jetzt weiter gehen soll:

Update vom 14. Januar 2022: Bald ist der Masterplan fürs Im Neuenheimer Feld Thema in den politischen Gremien: Die Beratungen zu den Entwürfen starten im Bezirksbeirat Bergheim (25. Januar). Anschließend wird der Masterplan im Bezirksbeirat Neuenheim (27. Januar), Bezirksbeirat Handschuhsheim (1. Februar) und Bezirksbeirat Wieblingen (8. Februar) besprochen.

Mitglieder des Gemeinderats beschäftigen sich erstmals am 15. Februar im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss mit den Plänen. Der Gemeinderat Heidelberg soll am 17. März über die Entwicklungsentwürfe und das weitere Vorgehen entscheiden. Sitzungsunterlagen sind im Ratssystem online abrufbar.

Heidelberg: Masterplan für das Neuenheimer Feld schon früher fix?

Erstmeldung vom 17. Dezember: Ende September stellten die Planungsbüros Astoc und Höger ihre Entwürfe für den Masterplan Neuenheimer Feld vor. Bereits während der Präsentation kommentierte Heidelbergs Baubürgermeister Jürgen Odszuck (CDU), dass sich beide Entwürfe „stark aneinander angenähert“ haben. Anscheinend sind die Entwürfe aus Sicht der drei Projektträger aber bereits so gut, dass man das Masterplanverfahren für den Uni-Campus im Neuenheimer Feld früher beenden will als ursprünglich geplant.

StadtHeidelberg
Einwohnerzahl161.485 (Stand: 31. Dez. 2019)
Fläche108,84 km²
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)

Das Masterplanverfahren kann nun abgeschlossen werden“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Stadt Heidelberg, Ruprecht-Karls-Universität und dem Land Baden-Württemberg. „Die beiden Entwürfe bieten in der Zusammenschau umfänglich die erforderlichen Ansätze, um die wesentlichen Fragestellungen in der Qualität einer Masterplanung zu lösen.“ Jetzt könnten Lösungsansätze für die Innenverdichtung des Campus, die nördliche Erschließungsstraße und anschließend der Bau eines Straßenbahn-Rings angegangen werden.

Heidelberg: Welche Lösungsansätze des Masterplans verfolgt werden sollen

Beide Entwürfe bieten in der Zusammenschau gute Antworten auf alle wesentlichen Fragen, die wir mit der Rahmenvereinbarung angestoßen hatten“, werden Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Finanzstaatssekretärin Dr. Gisela Splett, Uni-Rektor Prof. Dr. Bernhard Eitel und Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner zitiert. Die Lösungsansätze sollen jetzt gesichert und der Masterplanprozess beendet werden. Im nächsten Schritt wollen die Projektträger in die konkrete Umsetzung gehen, „unter anderem im Zuge von Bebauungsplanverfahren“.

In Synthese beider Entwürfe sollen bestimmte Lösungsansätze festgeschrieben werden:

Auch wenn die Planungsbüros den Hühnerstein zuletzt explizit nicht anfassen wollten, ist es der Wunsch der Projektträger, dass „der Hühnerstein als langfristige Bauflächenreserve bestehen bleiben“ soll. Außerdem seien die Standorte für Klinikerweiterungen noch „kritisch zu prüfen“. Das könne aber „auf Basis der zentralen Lösungsansätze in der weiteren Umsetzung erfolgen“.

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Masterplan Neuenheimer Feld: Wie gehts weiter?

Falls der Gemeinderat den Projektträgern zustimmen, könnte das Masterplanverfahren bereits im März 2022 beendet werden ‒ gut neun Monate früher als eigentlich geplant. (rmx)

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