Bis November

Stau vorprogrammiert: Ab Montag beginnen Arbeiten für neuen Radweg am Adenauerplatz

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Der Adenauerplatz in Heidelberg

Heidelberg - Ab Montag starten die Baumaßnahmen für den eigenständigen Radfahrstreifen am Adenauerplatz. Diese dauern mehrere Wochen an. Alle Infos zum Projekt:

Update vom 12. Juli: Am Montag (15. Juli) beginnt der Bau der neuen Radachse am Adenauerplatz. Damit möchte die Stadt Heidelberg die Lücke der Fahrradhauptachse in Ost-West-Richtung schließen. Zwischen Nadlerstraße und Sofienstraße entsteht ein eigenständiger Radfahrstreifen sowie zwischen Sofienstraße und Rohrbacher Straße ein erhöhter Radweg, das schafft eine schnelle Verbindung aus der Altstadt in Richtung Hauptbahnhof. Hierfür muss der nördliche Adenauerplatz umgebaut werden. Die Stadt rechnet damit, dass die Baumaßnahmen beträchtliche Verkehrsauswirkungen mit sich bringen.

Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck: „Die Radachse am Adenauerplatz ist ein Kernelement unserer Heidelberger Rad-Offensive. Damit schaffen wir eine attraktive, schnelle und sichere Verbindung von der Altstadt zum Hauptbahnhof. Die Baustelle wird auch Beeinträchtigungen für den Verkehr mit sich bringen, hierfür bitten wir die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Geduld. Mit der Radachse bauen wir die Fahrradinfrastruktur in der Innenstadt weiter aus, das ist ein wichtiger Beitrag für den umweltfreundlichen Verkehr in Heidelberg.

Heidelberg: Erster Bauabschnitt zwischen Sofienstraße und Rohrbacher Straße bis Anfang September

Begonnen wird im Bereich zwischen Sofienstraße und Rohrbacher Straße. Hier werden der Gehweg umgebaut und die Fahrbahn angepasst, um einen Radweg auf Gehwegniveau zu schaffen. Auch die Fahrbahndecke wird erneuert. Der Gehweg hat künftig eine Breite von maximal 4,40 Metern – im Bereich des Treppenaufgangs zur Bank sind es 2,10 Meter –, der Radweg ist durchgängig 2,10 Meter breit. Für den Autoverkehr stehen künftig ein Linksabbieger- und zwei Geradeausspuren sowie für den ÖPNV eine Busspur zur Verfügung.

Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich September 2019 an. Hierfür muss zwischen Sofienstraße und Rohrbacher Straße ein Geradeausfahrstreifen gesperrt werden. Der Gehweg ist für Fußgänger benutzbar. Der Radverkehr aus Richtung Altstadt wird – wie auch in allen folgenden Bauabschnitten – über die Nadlerstraße, Plöck und Kleine Plöck zur Rohrbacher Straße umgeleitet.

Heidelberg: September bis November: Arbeiten im Einmündungsbereich Sofienstraße

Im Anschluss wird im Einmündungsbereich Sofienstraße / Friedrich-Ebert-Anlage gearbeitet. Hier werden unter anderem die Bordsteine barrierefrei abgesenkt und die Signalanlagen modernisiert, zudem verlegen die Stadtwerke Heidelberg Kabelschutzrohre. Am Ende der Maßnahme folgen die Asphaltarbeiten.

Insgesamt dauern diese Arbeiten bis voraussichtlich bis November 2019. Da wechselnd von allen Seiten des Verkehrsknotens gearbeitet werden muss, gibt es mehrere Bauphasen mit leicht unterschiedlichen Verkehrsführungen. Es muss immer mindestens ein Fahrstreifen für den Autoverkehr gesperrt werden. Zeitweise ist auch das Geradeausfahren in Richtung Hauptbahnhof oder das Linksabbiegen am Adenauerplatz nicht möglich; in diesen Phasen wird der Verkehr kleinräumig um den Bismarckplatz zur Rohrbacher Straße umgeleitet. Die Stadt wird über diese Bauphasen noch einmal gesondert informieren. Autofahrern wird empfohlen, den Baustellenbereich möglichst weiträumig zu umfahren.

Während der gesamten Maßnahme gilt zwischen Nadlerstraße und Rohrbacher Straße aus Sicherheitsgründen Tempo 30. Der Radverkehr wird über die Nadlerstraße, Plöck und Kleine Plöck zur Rohrbacher Straße umgeleitet. Der Durchgang für Fußgängerinnen und Fußgänger ist jederzeit frei. Die Betriebe sind während der Baumaßnahme jederzeit erreichbar und zugänglich.

Am Freitagnachmittag kommt es am Bismarckplatz in Heidelberg zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr. Der Grund: Ein Gullydeckel

Radachse Adenauerplatz: Baubeginn verzögert sich um mehrere Wochen

Update vom 18. Juni: Heidelberger Fahrradfahrer und Fußgänger, die vor allem in der Plöck unterwegs sind, dürften sich über die Nachricht, dass mit der Neustrukturierung der Radwegeführung am Adenauerplatz vor allem die vielbefahrene Straße im Herzen der Stadt entlastet werden soll, gefreut haben. Aber jetzt heißt‘s doch erst einmal wieder warten.

Denn: Wie die Stadt Heidelberg mitteilt, verschiebt sich der Baubeginn für die Radachse am Adenauerplatz – und das um mehrere Wochen! Eigentlich war der Start der Maßnahme nach den Pfingstferien Ende Juni geplant, doch aufgrund von Lieferschwierigkeiten von Baumaterial wird daraus nichts.

Wann genau die Arbeiten, die rund fünf Monate dauern werden, beginnen können, steht aktuell nicht fest. 

Heidelberg: Fast 400.000 Euro ‚on top‘ für neue Radhauptachse auf Friedrich-Ebert-Anlage

Diese Nachricht dürfte alle Heidelberger Fahrradfahrer gefallen: Vor dem Hintergrund der Neustrukturierung der Radwegeführung am Adenauerplatz hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 18. Oktober 2018 mehrheitlich die Erhöhung der Mittel um 385.000 Euro beschlossen!

Mit der Maßnahme will die Stadt die Lücke zwischen Altstadt und Hauptbahnhof schließen und eine Fahrradhauptachse auf der Friedrich-Ebert-Anlage in westlicher Richtung einrichten. Dadurch soll die Plöck entlastet werden.

Ab der Nadlerstraße will die Stadt einen Fahrstreifen der Anlage als Radweg ausweisen.

Auf einer Länge von 135 Metern soll die Radwegeführung verbessert werden. So ist auf der Friedrich-Ebert-Anlage im Bereich zwischen Nadlerstraße und Sofienstraße ein eigenständiger Radfahrstreifen vorgesehen – für den Autoverkehr bedeutet dies künftig nur noch drei statt wie bisher vier Fahrstreifen. 

Der neue Fahrradstreifen soll weiter über den Adenauerplatz bis zur Kurfürsten-Anlage führen. Dafür ist eine Neugestaltung des Gehweges auf der nördlichen Seite des Adenauerplatzes notwendig. Außerdem sollen nahezu alle Fußgängerquerungen barrierefrei ausgebaut werden.

Grund für die höheren Kosten sind nachträglich ergänzte Maßnahmen: Der Gehweg Sofienstraße West soll neugestaltet und die Querungen zum Stadtgarten und zur Unterführung ausgebaut werden. Zudem wurde ein Konjunkturzuschlag in Höhe von 25 Prozent miteinberechnet.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,15 Millionen Euro. Zudem wurden Fördermittel des Landes und des Bundes beantragt. Die Arbeiten sollen im ersten Quartal 2019 beginnen.

PM/rob

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