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Vor OB-Wahl: „Heidelberger“ unterstützen weiter Amtsinhaber Würzner

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Von: Florian Römer

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Amtsinhaber Eckart Würzner will Oberbürgermeister von Heidelberg bleiben. Hat ein Gegenkandidat eine Chance bei OB-Wahl im November 2022?
Amtsinhaber Eckart Würzner will Oberbürgermeister von Heidelberg bleiben. Hat ein Gegenkandidat eine Chance bei der OB-Wahl im November 2022? © dpa-Db Frankfurt,Arne Dedert/Montage HEIDELBERG24

Heidelberg - Im November findet die Oberbürgermeister-Wahl statt. Während manche Fraktionen über eigene Kandidaten nachdenken, haben sich die „Heidelberger“ schon mal festgelegt:

Fast 16 Jahre ist Prof. Dr. Eckart Würzner (parteilos) jetzt Oberbürgermeister von Heidelberg. Bei der anstehenden OB-Wahl am 6. November im Amt bestätigt wird, ist noch unklar. Würzner hatte in der Vergangenheit wiederholt bekräftigt, für eine dritte Amtszeit kandidieren zu wollen. Während die Grünen bereits angekündigt haben, nach 2006 dieses Mal wieder einen eigenen Kandidaten aufzustellen, sondieren die Sozialdemokraten noch mögliche Bewerber für den Posten.

StadtHeidelberg
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl158.741 (31. Dez. 2020)
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)

„Heidelberger“ sichern Würzner vor OB-Wahl 2022 erneut Unterstützung zu

Würzner kann sich 2022 wohl erneut zumindest der Unterstützung eines größeren Teils des bürgerlichen Lagers sicher sein. Während die FDP sich von den jüngsten Äußerungen des Stadtoberhaupts irritiert zeigte, hält die CDU Würzner die Treue. Die Fraktion der „Heidelberger“ hatte angekündigt zunächst die eigenen Mitglieder befragen zu wollen. Jetzt ist klar: Auch die „Heidelberger“ werden Oberbürgermeister Würzner beim anstehenden Wahlgang erneut unterstützen. Diesen Beschluss habe die unabhängige Wählerinitiative „Die Heidelberger“ „nach intensiven Diskussionsrunden Ende letzten Jahres gefasst“, heißt es in einer Mitteilung.

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Auch wenn man sich in manchen Fällen andere Entscheidungen gewünscht hätte, sei man „im Großen und Ganzen mit der Arbeit von Eckart Würzner sehr zufrieden“, erklärt Stadtrat Matthias Fehser. „Er ist ebenfalls parteiunabhängig und entscheidet sachbezogen und nicht von Ideologie getrieben“, ergänzt der erste Vorsitzende der Wählerinitiative ‒ damit liege der Rathauschef sehr nah an der Politik de „Heidelberger“. Die Wählerinitiative hatte Würzner bereits 2006 und 2014 im Wahlkampf unterstützt.

Heidelberg: Wählerinitiative hebt Würzner‘s Wirtschaftspolitik hervor

Durch die Wirtschaftspolitik des OB wurden die Gewerbesteuereinnahmen fast verdreifacht, sagt Stadträtin Larissa Winter-Horn. „Dadurch sind nicht nur Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Heidelberg entstanden. Nur durch diese Einnahmen ist die Stadt in der Lage, Leistungen in den Bereichen Soziales, Familie, Kultur und Sport auf einem außerordentlich hohen Niveau zu erbringen und Projekte zu stemmen, die sonst niemals möglich gewesen wären.“ Das werde mit der „wirtschaftsfeindlichen Politik“ der grün-linken Mehrheit des Gemeinderates „nicht mehr zu halten sein.

„Wirtschaftspolitik muss der Umweltpolitik nicht entgegen stehen“, ergänzt Marliese Heldner, ebenfalls Mitglied im Gemeinderat. Die dritte Stadträtin im Bunde, Marliese Heldner, ergänzt: „Hier muss man dem Oberbürgermeister auch mal zugestehen, dass Heidelberg sich in Sachen Ökologie auf höchstem Niveau bewegt und nicht nur deutschlandweit für Aufsehen sorgt. Dort wären wir nicht, würde Eckart Würzner dies nicht seit über 16 Jahren so engagiert vorantreiben.“ Die Wählerinitiative fordert Klimaschutz „frei von Ideologie und parteipolitischen Zwängen, und vor allem dort, wo es auch einen spürbaren Effekt hat.“ (rmx)

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